Südtirol (Vermischtes)
22.02.2012 16:19 Artikel drucken

Bozen: Im Gedenken an die Widerstandsbewegung „Weiße Rose“

Bozen - Am 22. Februar 1943 wurden die Geschwister Hans und Sophie Scholl wegen ihrer Tätigkeit in der Widerstandgruppe "Weiße Rose" gemeinsam mit Christoph Probst in München durch das NS-Regime hingerichtet. Hingerichtet wurden später auch weitere Mitglieder der bekannten Jugend-Widerstandsbewegung.

Die Stadt Bozen hat Hans und Sophie Scholl in der Trieststraße an der Rombrücke einen Platz gewidmet.

Dort hat Bürgermeister Luigi Spagnolli heute gemeinsam mit Verena Frei von der SH-ASUS sowie in Anwesenheit des Gemeinderats Primo Schönsberg der Geschwister und ihrer Weggefährten gedacht und mit weißen Rosen ein Zeichen gesetzt.

Der Bürgermeister betonte, dass "die Botschaft der geschwister Scholl nach wie vor aktuelle ist. Sie haben mit dem Leben bezahlt, um für ihre Ideale einzustehen".

Die Weiße Rose war der Name einer Widerstandsgruppe in München während der Zeit des Nationalsozialismus. Im Juni 1942 wurde die Gruppe gegründet und bestand bis zum Februar 1943. Die Mitglieder der Weißen Rose verfassten, druckten und verteilten unter Lebensgefahr insgesamt sechs Flugblätter, in denen zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus aufgerufen wurde.

Von: mk

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