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Krankenhaus Bozen - Personalmangel: 625 Patienten für drei Ärzte
Bozen – Am Wochenende wurden im Bozner Krankenhaus 625 Notfallpatienten betreut. Allerdings waren bloß drei Ärzte im Dienst. Diese Situation ist mehr als bedenklich, besonders wenn man an das Schicksal der Frau denkt, die ein Schädeltrauma erlitten hatte, im Koma liegt und in der Ersten Hilfe des Polyklinikums Umberto I in Rom vier Tage auf ihre Einweisung gewartet haben soll, schreibt die Tageszeitung Alto Adige.
Die Zeitung weiter: Laut Mario La Guardia, dem geschäftsführenden Primar der Beobachtungsstation, besteht kein Zweifel, dass gegenwärtig die Notaufnahme infolge von Unfällen auf der Skipiste und auf dem Höhepunkt der Grippewelle mehr Patienten betreuen muss. Das fehlende Personal ist, so La Guardia, ein Problem, das keineswegs zufriedenstellend ist. Auch die Infrastruktur der Ersten Hilfe ist überaltert. Ist der Platz größer, könnte man auch mehr Personal einstellen.
Doch das schwerwiegendste Problem ist die Wartezeit. So wurden am letzten Wochenende acht Notfälle eingeliefert, die schnell aufgenommen werden mussten. Auf diese Weise mussten Patienten in der Ersten Hilfe länger warten. Für La Guardia ist es offensichtlich, dass die Filtrierung seitens der medizinischen Grundversorgung zu fördern sei, denn so kann ein ähnlicher Zustrom in den verschiedensten Abteilungen angeordnet werden. Folglich ist es klar, dass man sich in den aktuellen Fällen der Grippe-Krankheit, besonders bei älteren Patienten, einem erhöhten Druck ausgesetzt fühlt, kommentiert die "Alto Adige" abschließend.




Sehe ich genauso.
Zudem sind gegenwärtige 'zustände' auch Ausdruck eines personal- und geldmangels.