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Peterlini: "Nein zur Finanzierung von Kriegseinsätzen"
Rom - "Der Einsatz der italienischen Truppen in Krisenregionen kann nicht als Friedensmission definiert werden, sondern stellt eine offene Unterstützung von kriegerischen Auseinandersetzungen dar". Das betonte heute der SVP-Senator Oskar Peterlini im Plenum des Senates und begründete damit seine Gegenstimme zum Dekret, das eine Neufinanzierung der italienischen internationalen Missionen vorsieht.
"Diese kriegerischen Auseinandersetzungen kosten unzähligen Zivilisten das Leben. Und ich bin absolut dagegen, dass die italienischen Soldaten direkt in die Kriegshandlungen eingreifen. Die italienische Regierung sollte sich hingegen verstärkt für eine politisch-diplomatische Lösung der Konflikte in diesen Krisenregionen einsetzen". Senator Peterlini, der seit 2001 die Sinnlosigkeit des damaligen Irakkrieges sowie der so genannten Afghanistanmission mehrmals anprangert und stets gegen den Einsatz italienischer Soldaten in Krisenregionen gestimmt hatte, rief Artikel 11 der italienischen Verfassung in Erinnerung. "Anstatt bei den Familien zu sparen, sollten die Mittel für diese kostspieligen internationalen Kriegseinsätze reduziert werden, die noch dazu verfassungswidrig sind."
"Die Geschichte lehrt uns", so Peterlini in seiner Erklärung, "dass der Krieg keine Konflikte lösen kann, sondern ganz im Gegenteil den Terrorismus und Fundamentalismus steigert." Anstatt derartige Einsätze zu finanzieren, sollte eine stärkere Rolle der Europäischen Union als Kraft des Dialogs, der Förderung von Frieden, Freiheit und Demokratie angestrebt werden. "Zur Stabilisierung der Lage in diesen Ländern muss Europas Antwort auf der Grundlage der christlichen Werte, der humanistischen Welteinstellung und der geschichtlichen Erfahrungen erfolgen."
Von: mk



Dieser Afganistan Einsatz ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt gewesen,denn man kann ein Land mit dieser Grösse und sovielen Strammesfeden nicht nach demokratischen Regeln reformieren.
Jeden Tag den man früher mit ALLEN westlichen Soldaten herausgeht ist ein gewonnener Tag für die Truppe ,die Familien aber auch für den Steuerzahler.
Bleibt zu hoffen dass die Politik dieser Realität endlich ins Auge sieht.
Teile auch Deine Meinung in Bezug auf den Iran,bleibt nur zu hoffen dass Das sich nicht zu einem Grossen Krieg ausweitet.
Wobei ich irgendwo schon Verständniss für Israel habe.
Hermann
MfG
Beruft sich auf ei Thema der 68er !dioten, die sich heute über deren absurde "Blumenkinder Welt" im letzten Erdloch verkriechen müßten, gemessen an den Taten, die sie als Erwachsene danach setzten.
Ein Gaukler im Nadelstreifen Styling.
Initiative .
Fragt sich nur ob Ihre Kollegen im Parlament derselben Meinung sind ?
Auf Jeden Fall wäre es sinnvoll diese Mittel den Familien bzw. Mindestrentnern zukommen zu lassen.
HT
Los von Rom und wir brauchen uns um solche Fragen nicht mehr kümmern.