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Steuerfahndung in Region - Video
Bozen - Von Samstag bis Montag hat die Finanzpolizei in der Region Trentino-Südtirol weitläufige Kontrollen durchgeführt. Rund 400 Beamte - sowohl in Zivil als auch in Uniform - waren vor allem in den Hauptstädten und in den touristischen Hochburgen der beiden Provinzen im Einsatz.
http://tvthek.orf.at/programs/1277675-Suedtirol-heute/episodes/3617269-Suedtirol-Heute/3619291-Finanzkontrollen---Gegen-Steuersuender
Hier geht es zum Video (ORF – Südtirol Heute)
Neben dem Kampf gegen die Steuerhinterziehung und der Kontrolle der Arbeitsverhältnisse von Angestellten wurde auch ein Augenmerk auf die Produkte, die vertrieben werden, gelegt. So wurde nach Markenimitaten Ausschau gehalten, und es wurde überprüft, ob eventuelle Sicherheitsbestimmungen bei Produkten eingehalten wurden.
In Südtirol wurden insgesamt 200 Kleidungsstücke und Accessoires beschlagnahmt, die sich als Fälschungen bekannter Marken herausstellten. Im Zusammenhang mit der Sicherheit von Produkten wurden rund 20 Kontrollen in Supermärkten und Geschäften durchgeführt.
Nur 30 Prozent der Ware war in Ordnung. In anderen Fällen wurden hauptsächlich Fehler bei der Etikettierung und bei der CE-Kennzeichnung festgestellt. Mehrere 10.000 Produkte wurden beschlagnahmt, darunter Spielzeuge, Putzmittel, Zubehör für Autos, Schmuck und Elektrowaren.
Arbeitsintensiv waren auch Kontrollen der Angestelltenverhältnisse in öffentlichen Bars, Pubs, Restaurants, Nachtclubs und in Diskotheken. Im Rahmen von 30 Kontrollen wurde die Position von 150 Angestellten überprüft. In 15 Fällen wurden Übertretungen festgestellt. Bei einer Mitarbeiterin handelte es sich sogar um eine illegale Einwanderin aus Asien, die als Küchenhilfe angestellt war. In rund weiteren 50 Fällen ist eine Vertiefung der Kontrollen erforderlich.
Bei der Ausstellung von Kassenbelegen und Rechnungen wurden 280 Kontrollen durchgeführt. In 61 Fällen stießen die Beamten auf Unregelmäßigkeiten, was rund 21 Prozent entspricht. Zu den eklatantesten Beispielen zählt eine fehlende Rechnung für den Verleih einer Skiausrüstung in der Höhe von 100 Euro.
Die meisten Verstöße wurden hingegen auf den Märkten in Bozen festgestellt. Im Rahmen von elf Kontrollen wurden acht Fälle registriert, in denen keine Kassenbelege ausgestellt wurden. Auch auf Skihütten wurden verhältnismäßig viele Übertretungen festgestellt. In rund 30 Prozent der Fälle gab es keine Rechnung oder keinen Beleg für bezahltes Essen und Getränke. Außerdem machten die Beamten drei Skilehrer ohne Lizenz aus, sieben weitere werden derzeit noch überprüft.
Auf den Straßen wurden an der Staatsgrenze ebenfalls rund 200 Kontrollen durchgeführt – vor allem um zu verhindern, dass Kapital unrechtmäßig ins Ausland geschleust wird. Auch in Zukunft sollen ähnlich konzertierte Aktionen von Seiten der Finanzpolizei durchgeführt werden.
Von: mk



Teilweise werden sie recht haben, doch auch im gelobten Land Südtirol wird auf Teufel komm raus Steuer hinterzogen mit dem Argument, daß die im Süden auch nicht zahlen, die Regierung sowieso Sch... ist und Steuerhinterziehung wie auch Versicherungsbetrug nicht als Straftat gesehen werden.
Bei manchen kommt mir vor sie haben erwartet, daß Monti jeden Monat x Milliarden aus dem eigenen Sack zieht um die Schulden Italiens zu begleichen.
Monti versucht den seit 50 Jahren festgefahrenen Karren aus den Dreck zu ziehen, sicher macht er auch Fehler, doch leider gibt es wenig bis keine Alternativen um den Laden wieder zum Laufen zu bringen.
Es gibt Steuerberater und selbst Beamte der Finanzwache, die ganz offen zugeben, dass sie nicht mehr durchblicken.
Bei solchen "scharfen" Kontrollen werden Sachen beanstandet, die in der Praxis gar keinen Steuervorteil ergeben würden, und ganz häufig wird beanstandet, dass gewisse zeitliche Abläufe nicht akribisch einghalten wurden. Ohne dass damit in der Praxis jemals eine Steuerhinterziehung herausgekommen wäre.
Lasst euch doch nicht vor diesen Karren spannen! Sozialneid führt zu gar nix. Jedem, und ganz besonders auch den Selbstständigen und Unternehmern wäre geholfen, wenn die Lohnnebenkosten gesenkt würden. Doch egal wieviel scheinbar gestraft wird, ein Vorteil für die Arbeitnehmerschaft wird dabei niemals herauskommen. Das Geld versandet ja doch wieder irgendwo zwischen Beamten und Politik!
Untn im Stiefl hatn sie ginue zin kontrolliern,obo sem om Sie Schiess.... Ba ins do rennt jedo Trottl glei zohln und tuet die Kloppe nöt au.
I hears schun die gonze Ncjt wias klimpert u. klinglt; schian zu wissn, dass es enk guat geat und dass es zuviel hobt.
Net olm lei aff di Kloanen, trauts enk a amol an die Groaßen zui !!!! Ober zem bitte richtig schaugn, hoffentlich !
Auch ein laut ihnen unkorrektes Steuersystem berechtigt nicht zur Steuerhinterziehung, bessere Argumente haben sie keine?
PS. checkt doch eure Dienstkolleginnen bei Gelegenheit auch mal ordentlich durch, unschuldig verschuldet ... Denise K. & Isolde K., der Wirtschaftsberater ist der Schuldige!