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24.02.2012 09:07 Artikel drucken

Neonazis bei Frei.Wild-Konzert in Stuttgart

archiv

„Wir singen patriotische Lieder“
Foto: archiv

Stuttgart – Das jüngste Frei.Wild-Konzert in Stuttgart soll laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung von der Präsenz von Neonazis überschattet worden sein.

Im Bericht wurde die Südtiroler Band mit der Gruppe „Böhse Onkelz“ verglichen, die in der Vergangenheit in rechtsradikalen Kreisen sehr beliebt war. Die Gitarrist Philipp Burger erklärt, dass es auch in Südtirol Skinheads gebe. Man könne ihnen aber nicht verbieten, auf die Konzerte zu gehen.

Burger, der in der Vergangenheit auch selbst zur rechtsextremen Szene gehörte, beteuert, dass sich heute seine Einstellung gemäßigt habe und er sich zur Demokratie bekenne. Frei.Wild würde sich darauf beschränken, patriotische Lieder zu singen.

Auch seine Mitgliedschaft bei den Südtiroler Freiheitlichen bis zum Jahr 2008 wurde laut dem Bericht in Deutschland kritisch wahrgenommen, weil Frei.Wild sich als „frei von politischen Einstellungen“ dargestellt habe. Damals verlor die Band ihren Manager und die Plattenfirma.

Laut dem Bericht hält die Skepsis in Deutschland jedoch weiter an, weil die Band gern unter Skinheads gehört wird. Außerdem wird das Konzert von „Kaiserjäger“, der vorherigen Band von Burger, vor zehn Jahren erwähnt, wo sich deutsche und italienische Extremisten zu einer Massenschlägerei hinreißen ließen.

Die Musik von Frei.Wild wird im Artikel als „Identitätsrock“ definiert.

Von: mk

Kommentare

Naja die Medien....denken sich immer irgend ein scheiß aus. Ich glaube den Medien nix...FreiWild ist ne top Band, und hat nix mit der rechten Scene am Hut!!
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Ich war Selbstbestimung in Stuttgart,mir ist keine einizige Nazi aufgefallen bei dem Konzert. Dafür das Lied Wahre Werte mit den Bildern von Durchgestrichenen Hakenkreuzen und Faschistenbeilen.
Die Nazi Raus Rufe.beim Land des.Vollidioten , außerdem.hatt sich Philipp abermals bei diesem Konzert davon eindeutig distanziert. Mich wundert ohnehin warum diese Berichte über Stuttgart erst 2 Monate nach dem Konzert erscheinen.
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Sie sollten schon ausführlich schreiben.Skinheads?Welche denn?
In Deutschland gibt es auch Jüdische,Türkische,Portugisische,Schwarze Skinheads etc. .Und nein das sind keine Unterschiedlichen Gangs die sich bekämpfen.

Geben sie einfach mal Laurel Aitken Skinhead bei google ein,wahrscheinlich fallen sie vom Glauben ab.
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Die Band hat sich definitiv nie irgendetwas zu Schulden kommen lassen, weder politisch, noch textlich, noch sonst irgendwie. Vielmehr wird die Band dazu benutzt, ein wohl für immer medieninteressantes Thema am Laufen zu lassen. Nach 10 Jahren die Burgers Skinheadzeit vergangen ist, können einige Menschen immer noch nicht verzeihen- das ist traurig. Zumal es sich immer um Menschen handelt, die anscheinend Menschen- und Nächstenliebe predigen, doch puren Hass leben. Die Musik der Band gibt ganz vielen jungen Leuten Kraft und Hoffnung. Die beiden Songs über Südtirol hätte ich zwar nicht geschrieben, kann allerdings NICHTS verwerfliches dabei finden. Hört bitte endlich auf, da Sachen hochzupeitschen und junge Leute in die bestimmt schlimmste Ecke zu drücken, die es je gab und gibt.
Eine verantwortungsvolle Mutter
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@martin g.
Danke für deinen super Kommentar! Ich stimme deiner Analyse vollkommen bei. Andere hier geschriebene Kommentare sind allerdings erschreckend. Auf der einen Seite sieht man viel Naivität, auf der anderen einen ausgeprägten Mangel an demokratischer Auseinandersetzung mit Faschismus und Nazionalsozialismus. Es ist paradox, dass es Menschen gibt, die eine menschenverachtende Ideologie durch eine andere rechtfertigen. Und allzuhäufig habe ich den Eindruck, dass es so manch einem beim Aufzeigen faschistischer Unterdrückung nicht um die Herkunftsideologie geht, sondern um puren plumpen Hass gegenüber der/den andere/n Bevölkerungsgruppen.
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@SHARP-Skin : Die uenzign in Südtirol de wirkungsvoll gegen en Faschismus handeln sein die Schützen. Antifa und Grüne welln lei politisches Kapital draus mochn. Und wegn der Nazigschicht do, wos kennen die Freiwild dorfier wer ihre Musi loust? Wenn a Kiffer in Publikum isch nor sein sie jo a kuene Drogendealer oder? Und bol Bürgermeister vorn Faschotempl aufmarschiert hersch nix ve di Antifanten!
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@Rechtsoffen: und das ist gut so!
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Man will die Freiheitlichen schädigen. Diese Methode ist ja nicht neu.
Man sollte nix drauf geben die Freiheitlichen sind halt mit ihren ehrenhaften Bestrebungen manchen ein Dorn im Auge.
Wenn man an ihrer seriösen politischen Arbeit nix zu mäkeln findet dann muss man halt etwas konstruieren um ihnen zu schaden.
Die SVP wird alle Hebel in Bewegung setzen und ihre Beziehungen einsetzen um der Opposition Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Davon kann man ausgehen.
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Burger hat vor nicht all zu langer Zeit sinngemäß gesagt: "Auch Leute mit extremen Einstellungen sind willkommen, solange sie sich benehmen". Da brauch sich dann keiner wunderen, wenn die Band als rechtsoffen eingestuft wird. Im Südtiroler Kontext sind Lieder wie "Südtirol" oder "Wahre Werte" mehr als bedenklich. FW ist eine Band mit eindeutigen politischen Aussagen!
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Laut mir isch es problem fan ingspertn?wild dass decht fa " ins südtiroler " jeder woas wiase tikn und dasse rechts worn, sein und olm bleibn wern..
In deitschlond wissnse sel holt net und zem seine holt numol guat gschlipft mit ihrer "mir sein net rechts masche".. i kenn viele deitsche (bin selber uaner und hon mehr als 20 johr draussn gleb..) und olle lousense es ingsperrte wild.. zun glik isch mol di presse augstondn
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Skinhead sind keine Nazis... Ich glaube als renomiertes Nachrichtenportal, sollte diese Tatsache doch besser recherchiert werden! Ist für jeden Idioten auf Wikipedia nachzulesen, dann muss es doch "Journalisten" gelingen!
PS: keiner von euch darf gegen die Faschisten wettern, denn wenn sie marschieren, dann sitzt ihr alle nur dumm zuhause rum... wer etwas dagegen tut sind menschen mit courage und mit mut. Z.b AntiFa Meran, oder der Partisanenverein... und man glaubt es kaum... die Südtiroler Skinheads! Denn wir sind Antifaschisten, die einzig wahren in Südtirol, die für ihre Prinzipen auch vor die Haustüre gehen!
Wenn ihr die Faschisten so satt habt, dann kommt doch mal mit auf eine Demo... wie ich falschheit hasse! -.-

FÜR ALLE DIE IMMER NOCH KEINE AHNUNG HABEN: http://www.du-sollst-skinheads-nicht-mit-nazis-verwechseln.de/

Und, liebe Südtirol News, zeigt Courage und zensiert meinen Post nicht... und nehmt euch diese Sach zuherzen!
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Ich finde es eine Frechheit die Freiheitlichen auf die selbe Ebene der Rechtsextremen zu setzen. Aber wie man sieht,hat sich etwas getan und der Artikel wurde geändert.
@gesamttiroler: gut erkannt =)
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Was für ein Scheiss, da hacken sie wieder rum die Ketzer und Hetzer. Was bitte schön soll an den Texten dieser Band rechts sein?Keine einzige Band dieser Welt hat mehr Leute von dem braunen Sumpf geholt, als diese Band. Bis der letzte Nazivollpfosten dieser Welt endlich kapiert hat, dass die Band diese Leute einfach hasst und verachtet, vergehen noch einige Tage- dennoch, ich bin zuversichtlich. Was sollen sie noch alles gegen diese Leute machen, als Aktionen über Aktionen zu bringen? Stuttgart war megaclean diesbezüglich. Lasst den Philipp endlich mal in RUHE sein Leben leben.
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super frei.wild weitor so und es nachstemol miast es no fan jeden den ausweis frogen und welcher partei er isch
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Es scheint geradezu zu, als ob hier gewisse Besserwisser froh wären, daß es nationalsozialistische Verbrechen gegeben hat.
Ist doch praktisch: kaum paßt denen mal was nicht in den Kram, wird gleich die Nazikeule geschwungen. Was täten die Armen bloß ohne???? Feine Weltverbesserer haben wir da .....
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blubb blubb blubb
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mit dem Hinweis auf die Faschisten werden Nazis legitimiert, tolle Denkweise, offenbar ist das Forum hier in der Hand der Rechtsextremen.
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Was für ein Witz, ich war selbst dabei und habe diesbezüglich rein gar nichts gesehen. Es waren einfach feierlustige nette junge Leute vor Ort, keine Skins, kein anderes Gesindel. Schön, dass man die "skandalfreien Zeiten" in Deutschland durch "Gerüchte" über eine mehr und mehr erfolgreiche Band überbrücken muss. Es ist doch immer das Selbe, man zieht alte bereits verrottete Geschichten aus den verstaubten Schränken, malt sie dann noch schön "braun" an und schon hat man die perfekte Schlagzeile.
Ganz ehrlich, die Texte der Band sind lebensbejahend und alles andere als "rechts". Wenn Heimatliebe ein verbrechen sein soll, dann müsste jeder Volksmusiker hinter den versifften Bozner Gefängnismauern sitzen.
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Denke bei Frei.Wild ist es wohl die eigene "grenzgängerische" Musik bei der sich Kommerz, "Patriotismus" und Nationalismus mischen. Das ist auch ein Unterschied zu Deutschland. Was in Südtirol infolge seiner Parteienlandschaft(deutsche Opposition) gerne noch geht bzw. man alle zwei Augen zudrückt, geht in Deutschland schon lange nicht mehr. Schlecht auch für solche Bands daß seit Breivik und der NSU Zwickauer Terrorzelle besonders genau hingeschaut wird. Burger wird seine Vergangenheit ohnehin niemals loswerden. Mit ihrer Deutschnationalen Grenzauslotung kommt man leider bei einer immer größer werdenden Gruppe sehr gut an. Es handelt sich meiner Ansicht um gutes Marketing vermischt mit eigener Gesinnung, wobei man die Musik gezielt auf die Nische des Jugendlich/Deutschnationalen Publikums ausrichtet. So wie die „Kastelruther Spatzen“ ihr schunkelndes Publikum bedienen,hat auch „FREI.WILD“ seine Marktlücke entdeckt. Eine Grenzregion mit hohem Fanatikeranteil auf beiden Seiten ist ein besonders guter Nährboden für „grenzenauslotende“ Rechte Musik, die eigene "patriotische" Gesinnung kann man dann auch noch einfließen lassen. Das Kreuz Südtirol's ist,dass jede Gruppe genau das zu hören bekommt was sie hören will. Die Italiener den „disagio“ und wie schlecht es ihnen unter der Autonomie geht, die Deutschsüdtiroler die „Unterdrückung“, "Besatzung" und „Zerreißung Tirols“,und wie sehr sie „unter dem welschen Joch“ leiden. Ein erbärmlicher Schmarrn auf beiden Seiten. Wenn Frei.Wild sich glaubwürdig distanzieren will, dann müssen sie die Grenzen in Südtirol wie in D besonders klar ziehen. Seit Zwickau sind Aufmerksamkeit und Sensibilität besonders groß.
http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2012/02/23/gedenkfeier-fuer-neonazi-opfer-in-berlin-begonnen.html

Hier der Artikel des SZ:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/das-erbe-der-boehsen-onkelz-ich-dulde-keine-kritik-an-diesem-heiligen-land-1.1290307
Eine Bella Figura macht Südtirol dabei nicht gerade, der Typ von Presse den wir nicht brauchen können.

MfG
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