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Silber und Bronze für deutsche Skeleton-Damen




20.02.2010 12:19 Sport

Kerstin Szymkowiak und Anja Huber holen bei den olympischen Winterspielen Silber und Bronze

Trimphaler Einzug der deutschen Skeleton-Damen Kerstin Szymkowiak und Anja Huber nach ihrem Rennen auf dem schnellsten Eiskanal der Welt im Whistler Sliding Center.Als erste deutsche Sportler haben sie Olympia-Medaillen im Skeleton gewonnen. Also der Sportart, wo man mit dem Gesicht zuerst und auf dem Bauch liegend, die Bahn herunter rast.Europameisterin Anja Huber holte nach einer starken Aufholjagd im letzten Durchgang Bronze.Vorher war sie Rodlerin, seit geraumer Zeit zieht sie den Skeleton-Schlitten vor:"Ja gut, ich komme aus dem Rennrodeln und war vierzehn Jahre Rennrodler. Und bin dann irgendwann ein bisschen überredet worden, ja probier doch mal Skeleton, mach doch mal. Das habe ich dann ausprobiert. Und es einfach geil, das macht einfach Spaß. Wie gesagt, ein bisschen bekloppt musst du wahrscheinlich sein. Aber für einen Außenstehenden ist es schlimmer es anzugucken als wenn man selber runterfährt. Weil dann macht es einfach nur Spaß"Bisher standen die Skeleton-Fahrer im Schatten der Rodler und Bob-Fahrer. Das wird sich jetzt ändern, hofft Silbermedaillengewinnerin Kerstin Szymkowiak:"Letztes Jahr hatten wir ne Gesamtweltcup-Siegerin, die letzten zwei Weltmeister sind aus Deutschland. Und die Europameister kommen fast alle aus Deutschland bislangStärker als die beiden Deutschen war nur noch die Britin Amy Williams, die den Wettbewerb deutlich gewinnen konnte. Mit ihrer Goldmedaille holte sie bei diesen Winterspielen die erste olympische Medaille für Großbritannien.




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