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Nachrichtenüberblick für Sonntag, 28. Februar 2010
Bisher wenig Schäden nach Tsunami in Japan und Russland, Tarifstreit im Öffentlichen Dienst beigelegt, Viele Tote nach Sturm in Frankreich, Vorbereitungen für CeBIT
UnwetterJapan hat seine Tsunami-Warnung am Sonntag heruntergestuft, die Bevölkerung aber weiter zu Wachsamkeit aufgerufen. Der durch ein Erdbeben in Chile ausgelöste Tsunami hatte Japan und Russland am Sonntag erreicht. Die Wellen war aber zunächst nicht sehr hoch verursachten kaum Schäden. Bei dem Erdbeben in Chile kamen nach offiziellen Angaben mehr als 300 Menschen ums Leben. Das Beben erreichte eine Stärke von 8,8.EinigungDer Tarifstreit im Öffentlichen Dienst ist beigelegt. Arbeitgeber und Gewerkschaften einigten sich für die rund zwei Millionen Angestellten beim Bund und den Kommunen auf eine Entgelterhöhung von mehr als zwei Prozent in drei Stufen. Mit dem Abschluss folgten die Tarifparteien in weiten Teilen dem Schlichterspruch. Anfang Februar hatten Zehntausende Beschäftigte versucht, mit Warnstreiks Druck auszuüben und Kindertagesstätten, Nahverkehr, Behörden und Flughäfen zum Teil lahmgelegt.SturmIn Frankreich sind an diesem Wochende infolge heftiger Stürme mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Das teilten die Behörden am Sonntag mit. Einige seien ertrunken, andere von umstürzenden Bäumen erschlagen worden. An der Küste drang das Wasser in Städte und Dörfer vor, viele Menschen mussten evakuiert werden. Der Sturm erreichte am Sonntag nachmittag den Westen Deutschlands. Der Deutsche Wetterdienst gab Unwetterwarnungen aus.MesseAuf dem Messegelände in Hannover laufen die letzten Vorbereitungen für die Computermesse CeBIT. Vom 2. bis zum 6. März wird hier das Neueste aus der Kommunikations- und Informationsbranche zu sehen sein. Mehr als 4000 Aussteller aus knapp 70 Ländern haben sich angekündigt.





