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Toyota-Chef entschuldigt sich bei Chinesen




01.03.2010 15:02 Wirtschaft

Nach seinem Auftritt in den USA ist Akio Toyoda nach China gereist, um sich für Sicherheitsmängel bei einigen Modelle und die Rückrufaktionen zu entschuldigen.

Toyota-Händler weltweit haben es in diesen Tagen nicht leicht. Das gilt auch für Niederlassungen in China, zum Beispiel hier in Peking. Die Sicherheitsprobleme bei einigen Modellen und die folgenden Rückrufaktionen haben das Image des japanischen Autobauers angekratzt, die Menschen überlegen sich, ob sie sich in einem Toyota sicher fühlen können. Auch Autofahrer, die die Marke kennen, sind unsicher geworden.O-Ton Zhu Jincheng:?Ich fahre seit ein paar Jahren Toyota und diese Vorfälle haben mich natürlich beeinflusst. Ich hoffe, dass das Unternehmen es schafft und ich dieses Auto weiterhin fahren und kaufen kann."Der Präsident des Unternehmens, Akio Toyoda, lässt kaum etwas unersucht, dies zu erreichen. In der vergangenen Woche reiste er in die USA, um dort einem Parlamenstausschuss Rede und Antwort zu stehen. Jetzt trat er in Peking vor die Presse, um Abbitte zu leisten.O-Ton Akio Toyoda:?Ich möchte mich aus tiefsten Herzen entschuldigen für all die Sorgen, die wir den Menschen auf der ganzen Welt - auch in China - mit unseren Rückrufen bereitet haben."Er versicherte den Chinesen, dass der Kunde und dessen Sicherheit Priorität für das Unternehmen hätten und kündigte eine neue Strategie an.Verglichen mit anderen Ländern ist die Rückrufaktion in China bisher verhältnismäßig übersichtlich. Etwa 75.000 Wagen waren betroffen. Nach Angaben des Unternehmens hat sich die Aktion noch nicht negativ auf die Verkaufszahlen in China ausgewirkt. Allerdings hatte Toyota auch nur einen Anteil von 5 Prozent am chinesischen Automarkt im vergangenen Jahr. Dennoch ist das Land wichtig für Autobauer. China hat die USA bereits als größer Automarkt abgelöst.




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