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GM ruft in Kanada 250.000 Autos zurück
Der US-Autohersteller General Motors ruft in Kanada 250.000 Kleinwagen wegen Problemen mit der Servolenkung zurück.
Der US-Autohersteller General Motors ruft in Kanada 250.000 Kleinwagen wegen Problemen mit der Servolenkung zurück.Betroffen seien die Modelle Chevrolet Cobalt, Pontiac G5 und Pontiac Pursuit. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bei niedrigen Geschwindigkeiten unter 24 Kilometern pro Stunde müsse mehr Kraft eingesetzt werden, um das Auto lenken zu können. Das Fahren sei jedoch nach wie vor sicher, teilte GM mit.Erst am Montag hatte der Konzern bekanntgegeben, in ganz Nordamerika 1,3 Millionen Fahrzeuge zurückzurufen.Automotiv-Analyst George Magliano:O-ton Magliano:Ich hatte den Rückruf nicht erwartet, aber er hat mich auch nicht sonderlich überrascht. Das ist der Weg der Zukunft. Das ist die Industrie und die Richtung, in die sich der Markt bewegt. Rückrufe wird es immer häufiger geben. Mit den Problemen, die Toyota derzeit hat, kann sich kein Konzern erlauben Fehler herunterzuspielen.Für GM kommt diese Panne zu einem sehr ungelegenen Zeitpunkt.O-ton Magliano:Vergangenes Jahr waren sie pleite. Jetzt wollten sie eigentlich nur Bestände loswerden und der Regierung die Schulden zurückzahlen. Es geht um viel mehr als Verkäufe und Marktanteile. Das hier ist ein großes Problem für GM und wird auch weiterhin ein großes Thema bleiben. Solange bis sie der Regierung das Geld zurückzahlen.Konkurrent Toyota hatte weltweit mehr als 8,5 Millionen Autos wegen ungewollter Beschleunigung und Bremsproblemen in die Werkstätten beordert, einen Großteil davon in den USA.





