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Nachrichtenüberblick für Sonntag, 7. März 2010




07.03.2010 15:45 Nachrichten

Iraker wählen neues Parlament, Politik will Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch an Schulen einleiten, Isländer wollen ausländische Sparer nicht entschädigen, Keine heiße Spur nach Überfall auf Pokerturnier.

WahlIm Irak ist heute über die Zusammensetzung des neuen Parlaments abgestimmt worden. Fast 19 Millionen Bürger waren aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Damit entscheiden sie mittelbar auch über die künftige Regierung, die nach dem bis Ende 2011 geplanten Abzug der US-Truppen für Stabilität im Land sorgen soll. Trotz starker Sicherheitsmaßnahmen detonierten in der Nähe von Wahllokalen zahlreiche Granaten, Raketen und Sprengsätze. Minstestens 24 Menschen kamen dabei ums Leben.MissbrauchNach dem Bekanntwerden immer neuer Missbrauchsfälle an deutschen Schulen und Internaten schaltet sich die Politik ein. Bundesbildungsministerin Schavan kündigte Maßnahmen an, um weiteren Fällen sexueller Gewalt vorzubeugen. In einem Zeitungsinterview kündigte sie für die kommenden Tage Gespräche mit dem Präsidenten der Kultusministerkonferenz und den Vorsitzenden der Lehrerverbände an, um über konkrete Maßnahmen zu beraten. Zuletzt waren sexuelle Übergriffe an der Odenwaldschule in Hessen bekannt geworden.AblehnungDie Isländer haben bei einem Referendum mit großer Mehrheit gegen die Rückzahlung von britischen und niederländischen Sparguthaben gestimmt. Das zur Abstimmung stehende Gesetz sollte die Rückzahlung von mehr als 3,5 Milliarden Euro regeln, die britische und niederländische Sparer bei der isländischen Direktbank Icesave während der Finanzkrise 2008 verloren hatten. Beide Länder hatten die Sparer voll entschädigt und fordern das Geld nun von Island zurück.SucheNach dem Überfall auf ein Berliner Hotel, in dem ein Pokerturnier stattfand, hat die Polizei noch keine heiße Spur von den Tätern. Die mindestens vier Männer hatten es am Samstag auf Europas größtes Pokerturnier und das millionenschwere Preisgeld abgesehen. Mit Pistolen und Macheten bedrohten sie nach Angaben der Polizei Angestellte eines Sicherheitsdienstes und Gäste. Die Räuber entkamen mit einer größeren Geldsumme.




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