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Merkel: EWF wäre keine Schwächung
Bundeskanzlerin Merkel sieht in einem etwaigen Europäischen Währungsfonds zur Unterstützung kriselnder Euro-Länder keine Schwächung des Stabilitätspaktes.
Man schreitet voran in Richtung eines sogenannten Europäischen Währungsfonds: Am Dienstag markierten Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Gastgeber, der Ministerpräsident von Luxemburg, Jean-Claude Juncker, weitere Schritte auf diesem Weg:Merkel sagte, sie sehe in einem solchen Europäischen Währungsfonds zur Stabilisierung kriselnder Euro-Länder keine Schwächung des EU-Stabilitätspakts.O-Ton: "Es bedarf einer Vertragsänderung. Also für Griechenland ist das kein Instrument. Sondern das ist in die Zukunft gedacht. Es darf mitnichten ein Instrument sein, das den Eindruck erweckt, nun sei der Wachstums- und Stabilitätspakt nicht mehr gültig. Sondern es geht um eine ultima ratio, die auch die Insolvenz eines Staates ordentlich ordnet."Juncker, der zugleich Präsident der Eurogruppe ist, mahntealle erforderlichen Schritte an, um Spekulationen am Markt gegenGriechenland zu stoppen.O-Ton: "Wobei ich gerne hinzufügen wrüde, dass man in dem wie immer auch gearteten Instrumentarium, jetzt unter dem Arbeitstitel Europäischer Währungsfonds bekannt, nicht denken sollte, hier würde sich eine prinzipielle Möglichkeit für Länder ergeben, die es mit den Sparsamkeitsanstrengungen nicht allzu genau nehmen. Die quasi eine europäische Rückversicherung für mangelnde nationale Anstrengungen zur Verfügung haben könnten."In Folge der Griechenland-Krise erwägen Spitzenpolitiker der EU, einen Europäischen Währungsfonds zu gründen. Dieser soll in Finanznöte gerateneEuro-Staaten stabilisieren.





