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Papandreou fordert Maßnahmen gegen Spekulanten




09.03.2010 06:11 Politik

Der griechische Ministerpräsident Papandreou hat ein schärferes Vorgehen gegen Spekulanten gefordert

Der griechische Ministerpräsident Papandreou hat die 20 führenden Wirtschaftsnationen aufgefordert gegen Spekulanten vorzugehen, die seiner Meinung nach auf den internationalen Märkten, gezielt gegen Griechenland vorgehen würden. Zu Beginn seiner viertägigen USA-Reise sagte Papandreaou, dies könne auch ernste Konsequenzen für Europa haben:"Eine anhaltende Krise des Euro könnte zu einem Domino-Effekt führen. Die Kosten der Kreditaufnahmefür andere Länder mit einem hohen Defizit werden in die Höhe getrieben und werden die Wechselkurse und die Anleihen rund um den Globus auf eine Berg- und Talbahn führen. Ein kleiner Tropfen könnte hier das Fass zum Überlaufen bringen"US-Außenministerin Clinton bot Papandreou die Unterstützung der USA an, um die Krise zu bewältigen"Ich weiß, dass dies schwierige Tage in Griechenland sind. Aber ich möchte dem Ministerpräsidenten meine Anerkennung dafür ausssprechen, dass er sich dieser Herausforderung stellt. Wir unterstützen Griechenland und die harten wirtschaftlichen Maßnahmen, die auf den Weg gebracht wurden. Wir werden weiterhin in engem Kontakt bleiben"In der griechischen Hauptstadt Athen wurden die Proteste gegen die Sparmaßnahmen der Regierung unterdessen fortgesetzt. Mehr als Tausend Demonstranten versammelten sich hier, um ihrem Unmut Luft zu machen. Ihrer Auffassung nach müssen nun die einfachen Arbeiter das ausbaden, was korrupte Politiker verschuldet haben.Unter dem Druck der Griechenland-Krise berät die EU-Kommission am Dienstag über die Idee eines Euorpäischen Währungsfonds.




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