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Gedenken in Winnenden
Ein Jahr nach dem Amoklauf in Winnenden haben die Menschen an die Opfer der Bluttat erinnert.
Es ist eine anrührende Melodie, die zur Erinnerung an den Amoklauf in Winnenden vor genau einem Jahr gespielt wurde. Damals hatte ein 17-Jähriger 15 Menschen erschossen und anschließend sich selbst getötet.Viele waren gekommen, um der Opfer zu gedenken, auch Bundespräsident Horst Köhler.Er sagte in seiner Ansprache, dieser Tag stehe dafür, dass alles anders sei als es vorher war.O-Ton Bundespräsident Horst KöhlerWir können die Toten nicht wieder lebendig machen. Sie kommen nicht mehr heim, lachend oder in Gedanken versunken, müde oder voller Mitteilungsdrang. Aber sie leben fort in der Erinnerung ihrer Familien. Ihrer Freunde, in der Erinnerung ihrer nachbarn und Bekannten.Der Bundespräsident forderte Vorbeugungsmaßnahmen, zum Beispiel Änderungen beim Waffenrecht und ein waches Auge auch der Medien. Eine letzte Sicherheit vor solchen Gewalttaten gebe es allerdings nicht.Noch immer ist die Albertville-Schule gezeichnet von der schrecklichen Bluttat. Schüler beschreiben ihre Gefühle.O-Ton SchülerWir müssen immer noch täglich mit den folgen des 11. März kämpfen. Wir haben dieses schreckliche Ereignis miterlebt und so viele Freunde und tolle Menschen verloren.Zur Erinnerung an diese wurden Platten mit den Namen der Getöteten auf dem Hof ausgelegt. Diese sollen später einen Platz in der umgebauten Schule bekommen.Doch auch ohne die Gedenksteine werden sich die Menschen in Winnenden wohl immer an die Namen der Opfer erinnern.

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