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Streik legt öffentliches Leben in Griechenland teilweise lahm




11.03.2010 11:25 Politik

Ein 24-stündiger Generalstreik gegen die Sparpolitik der sozialistischen Regierung hat am Donnerstag das öffentliche Lebe im hoch verschuldeten Griechenland weitgehend lahmgelegt

Griechenlands Gewerkschaften zeigen ihre Muskeln. Ein 24-stündiger Generalstreik gegen die Sparpolitik der sozialistischen Regierung soll Ministerpräsident Papandreou zu einem Kurswechsel zwingen. Dieser steht vor der Herausforderung das Haushaltsdefizit drastisch zu senken.So sollen die Mehrwertsteuer erhöht und die Einkommen der Beamten sowie die Renten gekürzt werden.Die Gewerkschaften laufen gegen das Programm Sturm, weil es aus ihrer Sicht die Armen trifft und die Wirtschaftskrise nur noch verschlimmert."Wir hoffen, dass unserer Kampf und unsere Entschlossenheit dazu führen werden, dass die Maßnahmen zurückgenommen werden. Oder dass die Entscheidungen wenigstens noch beeinflusst werden""Wir sagen den Arbeitern, es gibt nur eine Möglichkeit. Ihr müsst auf die Straße gehen und streiken"Auch Polizisten und Feuerwehrleute beteiligen sich an den Protesten. Die Auswirkungen des Generalstreiks waren am Donnerstag deutlich zu spüren. So kam der öffentliche Verkehr weitgehend zum Erliegen. Busse und Bahnen blieben in den Depots. Am Flughafen von Athen wurden zahlreiche Flüge gestrichen. Viele Reisende kamen nicht weg.Auch an den Schulen fiel der Unterricht aus. Journalisten wollten sich dem zweiten landesweiten Streik anschließen.Dennoch: Es gilt als unwahrscheinlich, dass die Proteste die Regierung von ihrem Kurs abbringen werden. Wegen seines hohen Defizits ist Griechenland Ziel von Spekulanten geworden, die die Stabilität des Euro gefährden.



Video 7. Februar
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