zurück Video Archiv weiter

Papst über Missbrauchsfälle erschüttert




12.03.2010 16:09 Vermischtes

Papst Benedikt XVI hat sich über die Fälle sexuellen Missbrauchs und von Misshandlungen an katholischen Einrichtungen in Deutschland tief erschüttert gezeigt

Auch im Vatikan sind die Meldungen über sexuellen Missbrauch und Misshandlungen an katholischen Einrichtungen in Deutschland aufmerksam verfolgt wurde. Am Freitag sprach der Vorsitzende der Bischofskonferenz Robert Zollitsch mit Papst Benedikt dem XVI über das Thema.Der Papst habe seinen Bericht mit großer Betroffenheit und tiefer Erschütterung zur Kenntnis genommen, sagte Zollitsch nach dem Treffen. Erneut entschuldigte sich Zollitsch bei den Opfern und sagte den Ermittlungsbehörden Unterstützung zu. Der Erzbischof versprach weitere Aufklärung. Dazu habe Benedikt die Bischöfe ermutigt:"Ich bin Papst Benedikt dem XVI dankbar, dass er das entschiedene Handeln der deutschen Bischofskonferenz nachdrücklich unterstützt"Der Missbrauch sei allerdings nicht allein auf die katholische Kirche beschränkt. Das Zöllibat stehe nicht infrage:"Nach Ausweis aller Fachleute, haben pädagogische Übergriffe und sexueller Missbrauch mit dem Zöllibat nichts zu tun. Wir werden natürlich, wenn das Zöllibat angegriffen wird, darüber nachdenken, wie wir ihn verständlich machen können"Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke und Bundestags-Präsident Thierse äußerten die Erwartung, dass sich der Papst persönlich für die Missbrauchsfälle in Deutschland entschuldigen wird.In den vergangenen Tagen und Wochen waren immer neue Fälle von sexuellem Missbrauch und Misshandlungen in katholischen Einrichtungen an die Öffentlichkeit gekommen.Deshalb in den Schlagzeilen waren deshalb unter anderen das Berliner Canisius Kolleg, das Kloster Ettal in Bayern und auch die Regensburger Domspatzen.




________________

_____Anzeigen________
___________________
_____________________

.