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Streiks in Italien
Streiks und Demonstrationen haben am Freitag das öffentliche Leben in Italien teilweise lahm gelegt
Fast nichts ging mehr im normalerweise hektischen Berufsverkehr von Rom.Weder U-Bahnen noch Busse fuhren. Viele Menschen warteten vergeblich. Taxis waren heiß begehrt.Der Grund dafür: Der linksgerichtete Gewerkschaftsbund hatte zu einem Streik gegen die konservative Regierung Silvio Berlusconi aufgerufen. Die Arbeitnehmerorganisationen werfen ihr eine verfehlte Wirtschaftspolitik in der Finanzkrise vor. Diese Nonnen hatten dafür kein Verständnis:"Das ist fürchterlich. Sie verursachen nur Probleme und sie werden gar nichts erreichen"Die Demonstranten, die Tausenden in die Innnenstadt von Rom zogen, sehen das natürlich ganz anders.Sie fordern eine Senkung der Lohnsteuer, den Schutz von Arbeitsplätzen und eine Abkehr von der regiden Politik gegen Zuwanderer:"Wir haben genug von Berlusconi. Er redet und redet. Handeln tut er dagegen nr für sich selbst""Wir sind hier, weil wir die Arbeiter unterstützen und all diejenigen, die arbeitslos sind und nicht wissen, wie sie ihre Familien durchbringen sollen"Der Streik am Freitag dauerte vier Stunden. Protesaktionen wurden auch aus Mailand und anderen italienischen Großstädten gemeldet.

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