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Zwanziger bleibt DFB-Präsident




12.03.2010 18:52 Sport

Trotz Kritik an seiner Person im Schiedsrichter-Skandal um Manfred Amarell bleibt Theo Zwanziger DFB-Präsident

Ungewöhnlich großes Medieninteresse am Freitag vor der Zentrale des DFB in Frankfurt.Bleibt Theo Zwanziger DFB-Präsident oder wird er zurücktreten, das war hier die Frage.Präsidium und Vorstand des DFB trafen sich zu Beratungen.Schon vor den Sitzungen stärkte der Präsident des Bundesligisten Mainz 05 Harald Strutz Zwanziger den Rücken:"Ich sage ganz deutlich, ich meine, man kann ja jetzt nicht alles in Frage stellen aufgrund einer Diskussion, die jetzt in den letzten Tagen insbesondere starkgeworden ist. Und was Theo Zwanziger eben auch für dem Verband in den letzen Jahren getan hat.Zwanziger stellte in Vorstand und Präsidium die Vertrauensfrage und bekam eine eindeutige Antwort:Er soll DFB-Präsident bleiben:O-Ton "Es war mir halt jetzt wichtig auch zu ermitteln, sehen das deine Freunde genauso, wollen sie dich in dieser Rolle? Sind sie davon überzeugt, dass du weiterhin für diesen Fußball gute Entwicklungsarbeiten, gute Fortschritte leisten kann. Und als mir das klar geworden ist, auch durch klare öffentliche Statements, da war das, das darf ich jetzt so scherzhaft sagen, was in den Gesprächen mit meinen Söhnen zum Ausdruck kam, dann doch sehr schnell weg. Da hieß es nämlich, ´Papa, Theo gegen den Rest der Welt, das geht nicht´"Nach dem Hick-Hack um die Vertragsverlängerung für Bundestrainer Joachim Löw war Zwanziger zuletzt wegen der sogenannten Schiedsrichter-Affäre um Ex-Schiedsrichter Sprecher Manfred Amarell heftig kritisiert worden. Hier wurden Zwanziger eine zögerliche Informationspolitik und ein schlechtes Krisenmanagement vorgeworfen.Aus dem Schiedsrichter-Skandal will der DFB jetzt Konsequenzen ziehen.O-Ton Zwanziger "Es kann nie mehr sein, dass eine solche Machtfülle des Beobachtens, des Ansetzens, des Führens, des Auswählens in der Hand von einem einzigen Menschen liegt. Das geht nicht, das muss geändert werden"Auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag am 9. April sollen Regeln verabschiedet werden, nach denen das Schiedsrichterwesen komplett neu geordnet werden soll. Zwanziger will sich beim Bundestag im Oktober für weitere drei Jahre zum Chef des DFB wählen lassen.



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