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Russischer Waffenhändler Bout muss mindestens 25 Jahre ins Gefängnis
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Der russische Waffenhändler Viktor Bout muss nach dem Urteil eines New Yorker Gerichts mindestens für 25 Jahre hinter Gitter.
Viktor Bout, einer der bekanntesten Waffenhändler der Geschichte, muss hinter Gitter.Ein New Yorker Gericht verurteilte den Russen am Mittwoch unter anderem wegen Verschwörung zur Tötung von US-Bürgern, zum Abschuss von Flugzeugen und zur Tötung von US-Regierungsarbeitern. Die Mindeststrafe hierfür liegt bei 25 Jahren, möglicherweise aber muss der als 'Händler des Todes' bekanntgewordene Bout auch lebenslänglich hinter Gitter.Für Bouts Anwalt Albert Dayan ist das Urteil nicht das Ende: "Ich kann Ihnen sagen, dass wir sehr enttäuscht sind von diesem Urteil. Die Jury hat gesprochen, aber das ist definitiv nicht das Ende des Prozesses für uns. Wir wollen in Berufung gehen erst hier und dann vor dem US-Berufungsgericht."Bout, ein ehemaliger Offizier der russischen Luftwaffe hat den US-Behörden zufolge seit Anfang der 90er Diktatoren, Krisengebiete in Afrika, Südamerika und dem Nahen Osten mit Waffen beliefert. Aufgeflogen war Bout 2008 in Bangkok bei einem fingierten Waffendeal, bei dem US-Agenten sich als kolumbianische Rebellen ausgegeben hatten. 2010 wurde Bout nach New York überführt.Russland kritisiert die Verurteilung seines Staatsbürgers durch ein US-Gericht und kündigte an, Bout so schnell wie möglich in seine Heimat überführen zu wollen.Das endgültige Strafmaß für Bout soll Anfang Februar nächsten Jahres verkündet werden.


