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Keine Angst vor Handy im Klo
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Ein amerikanisches Unternehmen hat eine Beschichtung entwickelt, die Handys vor Wasserschäden schützt, bei Regen, oder wenn es mal ins Klo fällt.
Das handy in der Kloschüssel - schrecklich, wenn das passiert, aber dieses hier ist nicht kaputt.O-Ton Liquipel-Mitarbeiter:"Thanks for calling Liquipel, this is David, how may I help you?"Liquipel ist ein start-up-Unternehmen im kalifornischen Santa Ana. Und es ist der Name des Produktes, mit dem die Firma gerade Furore macht - eine Beschichtung, mit der mobile Geräte vor Schäden durch Wasser geschützt werden. Liquipel Mitgründer Kevin Bacon glaubt, dass diese Technologie eine echte Lücke im handy-Markt füllt.O-Ton Kevin Bacon:"Liquipel ist eine vorbeugende Schutzschicht. Wir haben es nicht entwickelt, damit die Leute mit ihren handys schwimmen gehen. Es geht darum, Unfälle zu vermeiden, bei denen elektronische Geräte Schaden nehmen durch Wasser. Etwa durch Regen oder wenn das Gerät mal ins Klo fällt. Oder wenn du unter der Dusche stehst und schnell einen Anruf annehmen musst."Das Unternehmen will nicht verraten, wie die Technologie genau funktioniert, das Patentverfahren läuft noch. Nur so viel: Liquipel ist eine Flüssigkeit, mit der alle Komponenten eines handys per Dampf überzogen werden. Und dieser Überzug soll eintausendmal dünner sein als ein menschliches Haar. Liquipel-Verkäuferin Sarah Chitrars sagt, das Verfahren sei ganz einfach.O-Ton Sarah Chitrars:"Wir legen Ihr Gerät in eine unserer Maschinen. Darin ist eine Kammer, in der ein Prozess ausgelöst wird, bei dem das Gerät auf einem molekularen Level durchdrungen wird, also alle internen und externen Komponenten. Am Ende dieses Verfahrens, das etwa eine halbe Stunde dauert, ist ihr Telefon 'liquipeled'."Zur Zeit läuft das Geschäft per Postversand, Kunden zahlen 59 Dollar, um ihre handys beschichten zu lassen. Seit das Produkt vor kurzem bei einer Elektronik-Messe in Las Vegas vorgestellt worden war, stapeln sich nach Aussage von Kevin Bacon die Aufträge, etwa eintausend handys werden derzeit pro Stunde behandelt. Aber eigentlich, so sagt er, soll die Technologie noch viel weiter reifen.O-Ton Kevin Bacon:"Die Beschichtung kann auf alle möglichen persönlichen Geräte angewendet werden. Wir haben uns nur im Moment auf handys spezialisiert, weil wir das Gefühl hatten, dass die am ehesten Schäden durch Wasser ausgesetzt sind. Handys sind ja mittlerweile eine Art Verlängerung von uns selbst und wir sollten nicht durch das Umfeld beschränkt sein, in das wir dieses handy mitnehmen können.Und das gilt eben auch für das Klo. Die Firma will sich vergrößern, und noch viel mehr Handy-Nutzern Erleichterung verschaffen.


