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Countdown für Berlinale
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Die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin stehen vor der Tür. Trotz der Vielfalt mit Blick auf Inhalte und Herkunftsländer der Produktionen sieht Festival-Direktor Kosslick das Thema Umbrüche und Veränderungen als eine Art Leitmotiv der diesjährigen Berlinale.
Die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale, stehen vor der Tür, offenbar unter frostigen Bedingungen. Doch auch von einem klimatisch eisigen Empfang werden sich Schauspieler und Filmschaffende nicht abschrecken lassen, da ist sich Festival-Direktor Dieter Kosslick sicher.O-TON KOSSLICK:"Ich bin ja immer der, der dann versucht, mit gewärmten Wasserflaschen und mit irgendwelchen Kleidungsstücken an die Stars ranzugehen, aber das wollen die ja nicht. Die wollen fotografiert werden, wie wenn sie im Süden über den Roten Teppich laufen. Schön für Berlin, hart für die Stars, wenn sie dort Autogramme geben müssen. Ich versuche, es mit Herzenswärme dann auszugleichen."Insgesamt laufen 23 Streifen im Wettbewerbsprogramm, 18 von ihnen konkurrieren um den Goldenen und die Silbernen Bären.Trotz der Vielzahl an Themen und Herkunftsländern folgt die Auswahl der diesjährigen Beiträge nach Ansicht Kosslicks einer Art Leitmotiv.O-TON KOSSLICK:"Interessant ist, dass sich die Umbrüche und Aufbrüche, die da passiert sind im vergangenen Jahr, so schnell doch auch im Programm der Berlinale widerspiegeln. Zum Teil hat es damit was zu tun, wenn wir jetzt so Themen nehmen wie Arabischer Frühling, dass die Technik, wie diese Bilder aufgenommen worden sind, natürlich anders ist, als früher Filme gemacht worden sind. Es sind Handys, es sind kleine Kameras. Da hat es Bilder von Privatleuten gegeben, die man so nicht gesehen hat."Fast 400 Werke sollen im Rahmen der 62. Berlinale zwischen dem 9. und dem 19. Februar gezeigt werden. Die Preisverleihung ist für den 18. Februar im Berlinale Palast geplant. Für ihr Lebenswerk wird in diesem Jahr Meryl Streep mit einem Ehrenbären ausgezeichnet.


