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EU-Kommission untersagt Mega-Börsenfusion



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01.02.2012 11:36 Wirtschaft

Die milliardenschwere Fusion der Deutschen mit der New Yorker Börse ist geplatzt. Frankfurter-Börse-Chef Francioni spricht von einem "schwarzen Tag für Europa".

Die milliardenschwere Fusion der Deutschen mit der New Yorker Börse, New York Stock Exchange, ist geplatzt. Die EU-Kommission untersagte am Mittwoch den Zusammenschluss zum weltgrößten Börsenbetreiber. Trotz Zugeständnissen der Unternehmen sei die EU zu der Einschätzung gelangt, dass der Zusammenschluss effektiven Wettbewerb erheblich behindere und der Zusammenschluss mit dem gemeinsamen Markt nicht vereinbar sei.Die Ablehnung war erwartet worden. Dennoch zeigte sich Frankfurter-Börse-Chef Reto Francioni enttäuscht.O-ton Francioni:"Dies ist ein schwarzer Tag für Europa und seine zukünftige Wettbewerbsfähigkeit auf den weltweiten Finanzmärkten."Stefan Scharffetter von der Baader Bank ist der Ansicht, dass sich die Deutsche Börse schon bald nach neuen möglichen Partnern umschauen wird.O-ton Scharffetter:"Also ich denke, dass jetzt erst mal beide Börsen sich sortieren, ihre Strategien über denken, und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Deutsche Börse über kurz oder lang, wieder nach einem neuen Fusionspartner oder Partner Ausschau hält. Und ich denke der Blick wird eher Richtung Fernost, also die asiatischen Märkte gehen als Richtung Westen."Die Deutsche Börse und New York Stock Exchange hatten die Megafusion vor knapp einem Jahr angekündigt und bis zuletzt für die weltgrößte Super-Börse geworben. Sie wollten einen neuen, wie sie es nannten, "Champion" schaffen, der es mit Konkurrenten aus Amerika und Asien aufnehmen kann. Dieser Traum ist nun also ausgeträumt.



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