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Merkel besucht China



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02.02.2012 09:29 Politik

Die Bundesregierung will in dem Land auch um Vertrauen in die Euro-Zone werben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zu einem mehrtägigen Besuch in China eingetroffen. In Peking wurde sie am Donnerstag in der Großen Halle des Volkes, einem der symbolsträchtigsten gebäude Chinas offiziell empfangen. Ministerpräsident Wen Jiabao begrüßte sie hier, mit allen militärischen Ehren.Das Reiseprogramm hatte zu diesem Zeitpunkt allerdings schon begonnen. Merkel hatte zuvor eine Rede gehalten in der chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften. Eine umfassende Rede, mit Schwerpunken auf der Außenpolitik, auf der Wirtschaft und auch aufd er Finanzkrise im von hier fernen Europa. Die Bundesregeirung hofft auf die Mithilfe der Chinesen bei der Bewältigung der Probleme und will um Vertrauen in die Euro-Zone werben.O-Ton Merkel:"Wir haben es also nicht mit einer Krise unserer Währung zu tun, sondern wir haben eine Schuldenkrise, und einer Frage der Wettbewerbsfähigkeit zu tun. Und wir spüren in dieser Sitaution, das etwas in der europäischen Union, insbesondere im Euro-Raum nicht ausreichend ausgeprägt ist. Und das ist das, was wir die politische Union nennen. Das heißt, wir haben eine Währungsunion, die noch nicht ausreichend politische Gemeinsamkeit verkörpert. Und an dieser politischen Gemeinsamnekit, sozusagen am Fundament dieser Währungsunion müssen wir in den nächsten Jahren arbeiten."Dabei seien die Euro-Staaten in den vergangenen zwei Jahren schon erheblich vorangekommen. Merkel verwies dazu auch auf den Fiskalvertrag, der beim jüngsten EU-Gipfel vereinbart worden war. Man sei auf einem guten Weg, so die Botschaft, die rüberkommen soll. Zwischen ihrer Rede in der Akademie und dem offiziellen Empfang stand dann auch noch ein Mittagessen auf dem Programm, mit Vertretern der chinesischen Finanzwirtschaft.



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