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Schuldenkrise macht Ackermann Strich durch die Rechnung
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Jahresgewinn von 5,4 Milliarden Euro enttäuschend - Verlust im Investmentbanking
Die Euro-Schuldenkrise verdirbt Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann seinen Abschied von der Konzernspitze. Eigentlich wollte der Schweizer für 2011 einen Rekordgewinn von zehn Milliarden Euro präsentieren. Doch davon ist Deutschlands größtes Geldhaus nun meilenweit entfernt: Es sind nur 5,4 Milliarden vor Steuern geworden, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Ackermann selbst sprach von "ansehnlichen" Ergebnissen und "widrigen äußeren Umständen".O-Ton Ackermann:"Die Staatsschuldenkrise in Europa hat weltweit zunehmend für Unsicherheit an den Märkten und Zurückhaltung bei den Kunden gesorgt, vor allem, wie wir wissen, in Europa."Deutschlands größtes Geldhaus ist im letzten Quartal 2011 im Investmentbanking in die Verlustzone gerutscht. Zum Leidwesen der Ratingagenturen ist die Bank nach wie vor sehr vom Investmentbanking abhängig. Aber in diesem Bereich hat sich schon was getan, so Ackermann:O-Ton Ackermann:"Die Neuaufstellung unserer Investmentbank hat das Risikoprofil der Deutschen Bank deutlich verbessert. Wir haben uns von riskanten Geschäftsaktivitäten verabschiedet und durch den massiven Ausbau des sogenannten klassichen Bankgeschäfts unsere zweite Ertragssäule erheblich gestärkt."Eine Dekade stand der bald 64-Jährige an der Konzernspitze. Zuletzt eilte er von Krisengipfel zu Krisengipfel, um als Vertreter der internationalen Bankenbranche eine Lösung für das hochverschuldete Griechenland auszuhandeln. Mit der Hauptversammlung im Mai übergibt Ackermann nun das Ruder an das neue Führungsduo Anshu Jain und Jürgen Fitschen.


