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Völler greift in Debatte um Ballack ein



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02.02.2012 16:38 Sport

Der Ton in der Auseinandersetzung zwischen Ballacks Berater Michael Becker und den Verantwortlichen bei dessen Verein Bayer Leverkusen hat sich vor dem 20. Spieltag in der Fußball Bundesliga nochmal verschärft.

Spielt Michael Ballack am Samstag oder sitzt er - wie beim 1:1 am vergangenen Wochenende gegen Werder Bremen wieder nur auf der Bank? Beim Training am Donnerstag vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart war der einstige Kapitän der Nationalelf jedenfalls dabei.Der Ton in der Auseinandersetzung zwischen Ballacks Berater Michael Becker und den Verantwortlichen bei dessen Verein Bayer Leverkusen hat sich vor dem 20. Spieltag in der Fußball Bundesliga allerdings nochmal verschärft.Ballacks Berater hatte eine Auswechslung Ballacks durch Trainer Robin Dutt als "Bauernopfer" bezeichnet. Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser wiederum hatte danach in einem Interview gesagt, dass Ballacks Verpflichtung vor eineinhalb Jahren nicht aufgegangen sei. Ballack selbst hat sich zu dem unguten Hin und Her bisher noch nicht geäußert.Am Donnerstag nun griff schließlich Leverkusens Sportchef Rudi Völler in die Diskussion ein. Ballacks Verpflichtung sei "mehr als richtig" gewesen, machte er klar. Ballacks Berater Michael Becker dagegen attackierte er scharf.O-ton Völler:"Der darf uns nicht als Verein hier angreifen. Es geht nicht, kein Berater darf sich so äußern wie er sich über Bayer Leverkusen geäußert hat. Er wird die dunkel-gelbe Karte bekommen und es wird nicht mehr passieren, dass er uns als Verein noch mal so angreift, sonst ist er das letzte mal hier im Stadion gewesen. Das ist ganz klar."Und auch für Ballack selbst hatte Völler eine Nachricht:O-ton Völler:"Der Michael muss wissen, egal, ob er vielleicht das eine oder andere mal nicht spielt, oder dann wieder mal spielen wird und das erwarte ich dann auch von ihm, dass er hier sich so verhält wie wir uns das mit dem Michael Ballack vorgestellt haben... Ich erwarte auch von Michael, und da hat er die Erfahrung und auch die Pflicht, sich selbst zu äußern, nicht seinen Berater vorzuschicken, mit allem Respekt, der Anwalt ist, und aus diesem Grunde meint, er habe die Weisheit mit Löffeln gefressen."Nun darf man also gespannt sein, ob Ballack dem Aufruf Völlers folgen wird.



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