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Zootiere im Winter - des einen Freud', des anderen Leid
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Nicht für alle Zootiere sind die niedrigen Temperaturen ein Zuckerschlecken. Trotzdem müssen sie täglich an die frische Luft.
Auch Elefanten haben ein Fell - es schützt sie aber nur wenig vor den derzeitigen Minusgraden. Deshalb sind die Tiere im Berliner Zoo auch nicht scharf auf ihren Freilauf und wollen so schnell es geht wieder ins Innere - so wie viele Tiere aus tropischen Gefilden, die nur zur Abwechslung einige Stunden an die frische Luft sollen. Andere Zoobewohner finden die kalten Temperaturen dagegen richtig gut, so Zoo-Biologe Benjamin Ibler."Wir haben einige Tiere aus nordischen Bereichen, wie zum Beispiel im Hintergrund die Wald-Rentiere, die europäischen, denen die Kälte überhaupt nichts ausmacht. Im Gegenteil, bei denen die Kälte sogar so kalt ist wie bei ihnen im skandinavischen Winter eben auch."Es gebe jedoch Grenzen."Was für die Tiere gefährlich ist, ist Glatteis. Also, wenn Wasser auf der Freianlage draußen gefriert, wo die Tiere ausrutschen können. Wir wollen nicht, dass sich irgendein Tier ein Bein bricht."Auch Zoobesucherin Marianne Baudermann blieb das veränderte Verhalten der Tiere nicht verborgen."Grade die Pinguine, die Eisbären, müssten sich jetzt wohlfühlen. Andere natürlich weniger. Man sieht es ja, viele sind in ihren Häusern und leiden unter der Kälte, möchten nicht hinaus."Die Zoobesucher freut's - denn so können sie die Tiere aus nächster Nähe beobachten.


