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Neuer deutscher Meister im Hirschrufen steht fest
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Tasso Wolzenburg hat den Wettbewerb gewonnen, bei dem es darum ging, drei Rufarten von Hirschen zu imitieren.
Es klingt täuschend echt, wenn sich die "Stimmenimitatoren" so richtig ins Zeug legen. Zum 14. Mal hat am Freitag in Dortmund die Deutsche Meisterschaft im Hirschrufen stattgefunden. 18 Männer und auch eine Frau traten an, um quasi um die Wette zu röhren.Das Ziel des Wettbewerbs erklärt Moderator Heiko Hornung:"Der Jäger selbst wendet es an, um einen Hirsch dazu zu bringen, den Jäger als Konkurrenten anzunehmen und auf ihn zuzugehen. Also ihm zuzustehen, wie der Jäger sagt. Das bringt dann den Jäger zur Möglichkeit um zu schauen, um welchen Hirschen handelt es sich und dann unter Umständen, wenn er dann den anspruchsvollen Abschussrichtlinien entspricht, ihn dann vielleicht auch zu erlegen."Im Wettbewerb müssen die Jäger, die ein paar Hilfsmittel benutzen dürfen, drei Rufarten imitieren: einen jungen und einen alten sowie einen im Zweikampf siegreichen Hirsch. Für die Rufer keine leichte Aufgabe, schließlich sind die Laute der Tiere sehr vielfältig und variieren nach Alter, Laune des Hirschs und Dauer der Brunft.Sieger in diesem Jahr wurde Tasso Wolzenburg. Der war auch von der Konkurrenz ganz beeindruckt."Wir haben diesmal ganz, ganz viele junge Leute dabei gehabt, viele Berufsjäger, viele sehr gute dabei, sehr gute Stimmen dabei. Wenn ich ein Hirsch wäre, ein echter Hirsch, hätte ich auch gestaunt heute."Den drei Erstplatzierten ist übrigens die Teilnahme an der Europameisterschaft sicher.


