Unfassbare Abfallmengen an den Stränden

1.000 Tonnen Müll an Strand in Dominikanischer Republik

Dienstag, 24. Juli 2018 | 08:16 Uhr

Umweltschützer, Einsatzkräfte und freiwillige Helfer haben in der Dominikanischen Republik rund 1.000 Tonnen Müll an einem Strand eingesammelt. Der auch bei Touristen beliebte Strand Playa de Montesinos in Santo Domingo war am schwersten von einem Müllteppich betroffen, wie das Büro des Bürgermeisters der Hauptstadt des Landes am Montag mitteilte.

Die Reinigungsarbeiten sollten bis Dienstag abgeschlossen werden. Am Strand Fuerte de San Gil werde noch Unrat eingesammelt, erklärte das Bürgermeister-Büro.

Ein Video der Naturschutzorganisation “Parley for the Oceans”, das die Verschmutzung der Strände von Santo Domingo zeigt, hatte in der vergangenen Woche in den sozialen Netzwerken Entsetzen ausgelöst. Das Video zeigt einen dichten Müllteppich aus Flaschen, Styropor und anderem Plastikmüll. Nach Angaben der Organisation waren rund 500 Menschen im Einsatz, um den Unrat zu entfernen.

Es wurde vermutet, dass der Müll von einem Sturm an die Küste der Insel Hispaniola gespült wurde. “Das mit eigenen Augen zu sehen, ist schockierend, aber was viel schlimmer ist, ist, dass es nichts Neues für Santo Domingo ist”, erklärte Carmen Danae Chamorro von der Naturschutzorganisation. Jedes Mal, wenn es stark regne, werde Müll angespült, so Chamorro. Der Müll wurde teils mit Baggern aus dem Wasser geschaufelt, wie auf Videoaufnahmen zu sehen war.

Die Dominikanische Republik gilt bei Deutschen als beliebtes Ziel für Pauschalurlaub. Das Land teilt sich die Insel Hispaniola mit dem ärmsten Karibikstaat Haiti.

Von: APA/dpa

Kommentare

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9 Kommentare auf "1.000 Tonnen Müll an Strand in Dominikanischer Republik"


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Spitzpassauf
Spitzpassauf
Tratscher
26 Tage 17 h

Als ich dort war….ist zwar schon einige Zeit her ,hab ich selbst gesehen wie die den ganzen Müll ins Meer geworfen haben. mich wundert es nicht dass es so ist wie es ist. die Reiseleitung damals hat auch gesagt dass keine Mülldeponieen wie es sie bei uns gibt exestieren und man seinen Müll bitte nicht wegwerfen sondern wieder mit nach hause nehmen soll. ich weiss nicht wie es in der zwischenzeit dort ist,aber ich bin der meinung wenn man den tourissmus aufbaut auch paralell eine müllentsorgungsanlage aufbauen muss,sonst hat man leider solche resultate wie man es hier sieht

Peter Gasser
Peter Gasser
Neuling
26 Tage 16 h

… da haben Sie sowas von Recht. Vorbei ist es dann allerdings mit billigen Pauschaltourismus. Wir wissen ja alles, was Abwasser- und Abfallentsorgung kosten. Ein Großteil des Mülls stammt sicherlich von der Tourismusindustrie.

1litermuelch
1litermuelch
Grünschnabel
26 Tage 17 h

Des sollet amol is volk zan nochdenken bringen ob men im gschäft olm no sein fein steriles wosser aus dr EINWEGFLOSCHE oder die gsunde COLA, FANTA etc kafen soll.
Ajo genau, morgen gibs za mittoug an fisch wos im plastik geboren isch.
MOHLZEIT sem

Reini62
Reini62
Grünschnabel
26 Tage 17 h

Ospele wo kimp denn des eper ols zom her?

oli.
oli.
Universalgelehrter
26 Tage 16 h

Wie manche Länder und Menschen mit dem Müll umgehen braucht man sich nicht wundern das die Erde vermüllt.
Wenn der Müll nicht entsorgt , sondern in den Wald , ins Meer , auf der Straßen oder sonst wo hin kommt und es viele nicht interessiert , WAS BRINGT ES WENN EINIGE LÄNDER EINE MÜLLSORTIERUNG , DEN REST IST ES EGAL , wie in den 80/90er in Süditalien wo alles im Meer oder Bäche gelandet ist.
Der Mensch schätzt seine Umwelt nicht mehr .

aristoteles
aristoteles
Tratscher
26 Tage 16 h

hätte ich einen wunsch bei der fee frei, dann würde ich mir wünschen, dass ab heute plastik so viel wert ist wie gold. schon nach ein paar tagen würde es sicher nirgends mehr palstikmüll geben. nicht im meer und nicht auf den bergen. so ist der mensch

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
26 Tage 16 h

Deswegen weiter Einweg-Plastik-Sachen konsumieren und hoffen dass sich Politik und Industrie darum kümmern…(kopfschüttel)

hans--
hans--
Grünschnabel
26 Tage 14 h

von wo kommt der Dreck ++möchte eine ehrliche Antwort
   

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