Mehr als 1.800 Covid-19-Infizierte müssten im Spital behandelt werden

Österreich: 1.566 Neuinfektionen und mehr Infizierte in Spitälern

Montag, 26. April 2021 | 11:10 Uhr

In Österreich sind am Montag 1.566 Neuinfektionen gemeldet worden – bei halb so vielen PCR-Tests, wie im Schnitt der vergangenen Woche täglich durchgeführt wurden. Außerdem müssen wieder mehr Patienten im Spital behandelt werden als noch am Sonntag. Am Montag waren es 38 Infizierte mehr, auf den Intensivstationen lagen fünf weniger als am Vortag. Innen- und Gesundheitsministerium meldeten außerdem elf weitere Todesfälle, insgesamt starben bereits 10.098 Menschen.

Die gemeldeten Neuinfektionen lagen deutlich unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage, da waren es täglich 2.144. Allerdings wurden am Sonntag auch nur 33.741 aussagekräftige PCR-Tests ausgewertet, davon fielen 4,6 Prozent positiv aus. Im Schnitt waren es seit vergangenen Montag täglich mehr als 66.000 PCR-Analysen, 3,2 lieferten positive Ergebnisse auf SARS-CoV-2. Am vergangenen Montag meldeten die Ministerien noch 2.117 Neuinfektionen.

Am Montag mussten österreichweit 1.824 Menschen im Krankenhaus behandelt werden, um 38 mehr als am Sonntag. Insgesamt ist die Zahl der Patienten jedoch seit vergangenen Montag um 276, die rund 13 Prozent ausmachen, zurückgegangen. Immer noch benötigten 517 Menschen intensivmedizinische Versorgung. Das waren fünf weniger als am Sonntag. Innerhalb der vergangenen Woche ging die Zahl der Schwerkranken um 53 zurück. Zuletzt lagen vor rund einem Monat – am 28. März – mit 519 ähnlich viele Covid-19-Patienten auf Intensivstationen.

Die Sieben-Tages-Inzidenz betrug am Montag 168,6 Fälle je 100.000 Einwohner, nach 174,8 am Sonntag. Am höchsten war sie mit 230,6 in Vorarlberg, das als einziges Bundesland die Gastronomie geöffnet hat. Als diese am 15. März aufsperrte, lag die Sieben-Tages-Inzidenz noch bei 67,2. Die geringste Inzidenz – unter 100 – gab es am Montag mit 99,2 im Burgenland. Österreichweit galten 25.230 Menschen als aktive Fälle, um 507 weniger als am Vortag. Seit Beginn der Pandemie haben sich bereits 610.545 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert. 575.217 gelten als genesen.

Die meisten Neuinfektionen seit Sonntag wurden mit 336 in Wien registriert, in der Steiermark waren es 293, in Niederösterreich 249 und in Oberösterreich 246. In Tirol kamen 126 neue Fälle hinzu, in Vorarlberg 116 und in Kärnten 96. Salzburg meldete 87 weitere Infizierte und das Burgenland lediglich 17 – jedoch bei nur 570 PCR-Tests, im Schnitt gab es im östlichsten Bundesland in der vergangenen Woche täglich 948 aussagekräftige PCR-Analysen.

Seit Sonntag wurden elf weitere Todesopfer gemeldet. Das waren weniger als im Schnitt der vergangenen Woche, da kamen täglich rund 25 Tote hinzu. Somit sind seit Beginn der Pandemie bereits 10.098 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben. Pro 100.000 Einwohner gibt es mittlerweile 113,4 Covid-19-Tote.

Am Sonntag wurden auch deutlich weniger Impfungen durchgeführt – in Summe waren es 27.093 Stiche. Innerhalb der vergangenen Woche waren 329.211 Immunisierungen durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfasses 2.045.677 Menschen bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 23 Prozent der Bevölkerung. 781.936 und somit 8,8 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate in Tirol mit 27,1 Prozent. Dort hat jedoch die Bevölkerung im Bezirk Schwaz im Rahmen einer Studie von der EU zusätzliche 100.000 Impfdosen erhalten. Im Burgenland sind 26,8 Prozent der Bevölkerung geimpft, in Vorarlberg 26,4 Prozent. Nach Kärnten (25,2), Niederösterreich (24,1), Oberösterreich (21,8), Wien (21,1) und der Steiermark (20,5) bildet Salzburg das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 19,5 Prozent.

Von: apa