Das Coronavirus schlägt in Vorarlberg besonders oft zu

1.625 Corona-Neuinfektionen in Österreich

Dienstag, 27. April 2021 | 11:38 Uhr

1.625 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind in den vergangenen 24 Stunden eingemeldet worden. Das sind nach den Zahlen von Gesundheits- und Innenministerium (Stand Dienstag, 9.30 Uhr) nur unwesentlich mehr als am Montag mit 1.566 Neuinfektionen. Und dabei wurden deutlich mehr aussagekräftige PCR-Tests eingemeldet als am Montag, mit 65.085 Testergebnissen lag man knapp am Schnitt der vergangenen sieben Tage von 66.787. Sorgenkind bleibt Vorarlberg.

Die Sieben-Tages-Inzidenz – die Zahl der gemeldeten SARS-CoV-2-Infektionen pro 100.000 Einwohner und Tag im Schnitt der vergangenen sieben Tage – lag österreichweit bei 164,1. In Vorarlberg stieg sie allerdings weiter und liegt nun bei 232,4. Das westlichste Bundesland hat als einziges die Gastronomie seit dem 15. März geöffnet – damals lag die Sieben-Tages-Inzidenz bei 67,2. In allen anderen Bundesländern war die Sieben-Tages-Inzidenz deutlich unter 200 – von Oberösterreich bei 185,9 bis zum Burgenland bei 103,6.

Die österreichweite Zahl der gemeldeten Neuinfektionen lag deutlich unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 2.086. Und auch die Positivrate der eingemeldeten PCR-Tests lag mit 2,5 Prozent um einiges unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (3,1 Prozent).

Die Zahl der Krankenhauspatienten mit Covid-19 stieg gegenüber Montag um 73 und beträgt nun 1.897. Von ihnen lagen 520 Menschen auf Intensivstationen, was einen Anstieg um drei Patienten gegenüber dem Vortag bedeutete. Innerhalb der vergangenen Woche ging die Zahl der Intensivpatienten allerdings um 45 zurück, bei den Spitalspatienten insgesamt gibt es einen Rückgang um 215 in den vergangenen sieben Tagen.

In Österreich gab es am Dienstag 24.067 aktive Fälle, das waren um 1.163 weniger als am Montag. Seit Beginn der Pandemie sind 577.977 Menschen von einer Corona-Infektion wieder genesen, in den vergangenen 24 Stunden kamen 2.760 hinzu. Die Zahl der an oder mit Covid-19 verstorbenen Menschen stieg in den vergangenen 24 Stunden um 28, was über dem Sieben-Tages-Schnitt von 23,9 lag. Seit Beginn der Pandemie gab es 10.126 Tote in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Pro 100.000 Einwohner sind damit 113,8 Menschen in Österreich an oder mit Covid-19 gestorben.

Das Bundesland mit den meisten eingemeldeten Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden war Oberösterreich mit 303, gefolgt von der Steiermark mit 279 und Salzburg mit 232. In Tirol gab es 204 Neuinfektionen, in Wien 176, in Niederösterreich 165, in Vorarlberg 112, in Kärnten 111 und im Burgenland 43. In den drei letztgenannten Bundesländern wurden jeweils weniger als 1.000 PCR-Tests eingemeldet. Im Burgenland und in Kärnten waren es gar nur 563 bzw. 576. Aus Wien kamen hingegen mehr als 47.000 der registrierten Testergebnisse.

Am Montag wurden 29.004 Corona-Impfungen durchgeführt. Damit haben laut den Daten des E-Impfpasses 2.076.888 Menschen zumindest eine Teilimpfung erhalten, 23,3 Prozent der Bevölkerung. 786.519 oder 8,8 Prozent der Bevölkerung sind bereits vollimmunisiert. Am höchsten ist die Durchimpfungsrate in Tirol mit 27,4 Prozent. Nur in Salzburg liegt die Durchimpfungsrate mit 19,8 noch unter 20 Prozent.

Von: apa