Auf Kanaren-Fluchtroute Zahl sogar gestiegen

1.800 Menschen starben bei Flucht nach Europa

Freitag, 18. Dezember 2020 | 12:29 Uhr

Trotz Corona-Krise und Grenzschließungen sind auch in diesem Jahr Tausende Menschen auf der Flucht gewesen. Die UNO-Organisation für Migration (IOM) hat bis zum 17. Dezember weltweit 3.174 Todesopfer gezählt, verglichen mit gut 5.300 im Gesamtjahr 2019. Das teilte die Organisation am Freitag zum Internationalen Tag der Migranten (18. Dezember) in Genf mit. Etwa 1.800 der Todesopfer seien in Europa oder auf dem Weg nach Europa umgekommen.

Auf manchen Fluchtrouten sei die Anzahl in diesem Jahr sogar gestiegen, etwa vom afrikanischen Festland auf die Kanarischen Inseln über den Atlantischen Ozean. Dort seien in diesem Jahr bereits 593 Menschen umgekommen, verglichen mit 210 im vergangenen und 45 im vorvergangenen Jahr.

Im Hinblick auf die vielen Migranten, die im Pflege- und anderen Versorgungssektoren arbeiten, sagte IOM-Sprecher Paul Dillon: “Wir sollten am Tag der Migranten die bedeutenden Beiträge würdigen, die Migranten geleistet haben, um unsere Sicherheit in der Corona-Pandemie zu gewährleisten.”

Von: APA/dpa

Kommentare

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6 Kommentare auf "1.800 Menschen starben bei Flucht nach Europa"


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GGP
GGP
Grünschnabel
1 Monat 10 Tage

illegale einwanderung stoppen, den menschen im heimatland helfen, problem gelöst.

Faktenchecker
1 Monat 9 Tage

Dann mache das doch!

M_Kofler
M_Kofler
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

GGP
sehr gut; schön das Problem, das wir Europäer maßgeblich mit verschuldet haben, auf Abstanf halten, nicht dass man mit der Realität konfrontiert wird.

Aber sag uns allen hier mal, wie du konkret den menschen im heimatland hilfst? scheinst ja ein Problemlôser zu sein

GGP
GGP
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

kolonialismus ist seit 100 jahren vorbei, langsam könntet sie selbst auf die beine kommen; was wichtig wäre: massive korruption stoppen, bildung ermöglichen, versorgung mit strom gewährleisten

M_Kofler
M_Kofler
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage
@GGP  “könntet sie selbst auf die beine kommen”  tut mir Leid aber das ist einfach sowas von überheblich!! Du sitzt hier im reichen Europas, jener KOntinent mit der flächendeckend höchsten Lebensqualität. Wir profitieren IMMER noch, dass der Kontinent ausgebeutet wird, wir nehmen ihnen die Rohstoffe und somit auch die Wertschöpfung, aber sie müssen es selber in den Griff bekommen. Jo, so einfach läufts in unseren reichen Ländern. Und ich schließe mich hier ein.  https://www.neues-deutschland.de/artikel/1077012.neokolonialismus-afrikas-ausbeutung-ist-eine-schwere-straftat.html Danke für die Antwort aber glaubst du mit dem ist es getan? Diese Worte exisitieren auch schon seit gefühlt 100 Jahren, was hat sich verändert?  Wie… Weiterlesen »
GGP
GGP
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage

warum soll ich auf etwas verzichten? afrika muss endlich aus dieser opferrolle rauskommen u den komfortablen platz entwicklungsgeld empfänger verlassen, kolonialismus ist 100 jahre vorbei, das sind über 3 generationen, asien hat auch koloniale vergangenheit u haben es selbst geschafft auf di beine zu kommen, afrika kann das auch, fals die leute wollen, es reicht das eir helfen!

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