Schüler tödlich verletzt

13-Jähriger starb nach Thai-Boxkampf an Gehirnblutung

Dienstag, 13. November 2018 | 10:13 Uhr

Bei einem Boxkampf in Thailand ist ein 13-jähriger Schüler tödlich verletzt worden. Der Bub stürzte nach einem Schlag seines Gegners mit dem Kopf auf den Boden und zog sich dabei eine Gehirnblutung zu. In einem Krankenhaus nahe der Hauptstadt Bangkok erlag er am Montagabend seinen Verletzungen, wie das Spital am Dienstag mitteilte. Bei dem tödlichen Kampf hatte er keinen Kopfschutz getragen.

Der Bursche hatte schon als kleines Kind mit dem Kampfsport Muay Thai begonnen, der auch als Thai-Boxen bekannt ist. Nach einem Bericht des Fernsehsenders Workpoint boxte er bereits im Alter von acht Jahren das erste Mal für Geld. Die Kämpfe werden vor zahlendem Publikum ausgetragen. Der Sieger bekommt in dieser Altersklasse bei größeren Veranstaltungen ein Preisgeld von etwa 3.000 Baht (umgerechnet etwa 80 Euro). Oft kommen die Buben aus armen Familien.

Von: APA/dpa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!


wpDiscuz