Eine der Personen musste reanimiert werden

16 Franzosen nach Kutschenunfall in Tirol verletzt

Freitag, 21. September 2018 | 17:32 Uhr

Ein Kutschenunfall bei Breitenbach (Bezirk Kufstein) in Tirol hat am Freitagnachmittag 16 Verletzte gefordert. Mit dem Gespann waren eine 16-köpfige französische Pensionistengruppe sowie der Kutscher und ein Begleiter unterwegs. Einer der Franzosen erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen und musste reanimiert werden, sagte ein Polizeisprecher. Drei weitere Urlauber wurden schwer verletzt.

Sowohl die Schwerstverletzte als auch eine der schwer verletzten Personen mussten mit dem Rettungshubschrauber in die Innsbrucker Klinik eingeliefert werden. Alle weiteren Kutschenpassagiere wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Die übrigen zwölf dürften jedoch nur leichte Verletzungen erlitten haben. Der Kutscher selbst und sein Begleiter blieben bis auf Schürfwunden unverletzt.

Die Kutsche war auf einem Feldweg neben einem Bach von Breitenbach zurück zum Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach unterwegs, als gegen 15.00 Uhr eines der beiden Pferde scheute und die Kutsche nach links zog. “Dabei kam das Gespann über den Fahrbahnrand hinaus und kippte über einen kleinen Hang in Richtung Bach”, erklärte der Polizist. Die Kutsche kam schließlich mit den Rädern nach oben genau über dem Bach zum Stillstand.

Warum das Pferd scheute war zunächst noch unklar. “Auch der Kutscher kann es sich nicht erklären”, meinte der Polizist. Das Pferd sei schon jahrelang mit der Kutsche unterwegs und bisher habe es noch nie Probleme gegeben. Zudem habe kurz zuvor eine weitere Kutsche den selben Weg ohne Vorfälle passiert.

Von: apa