Spitäler sind weiterhin sehr stark ausgelastet

Österreich: 2.702 Neuinfektionen und 580 Patienten auf Intensivstationen

Freitag, 09. April 2021 | 12:40 Uhr

Seit Donnerstag sind in Österreich 2.702 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet worden. Leicht gestiegen ist die Zahl der Patienten auf Intensivstationen. Dort mussten zwei Infizierte mehr als am Donnerstag behandelt werden, insgesamt waren es am Freitag somit 580. Die Zahl der Todesopfer stieg um 38 auf bereits 9.624 Menschen, die an den Folgen einer Infektion gestorben sind, so die Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium.

Der Tagesschnitt der Neuinfektionen in der vergangenen Woche sank somit auf 2.698 Fälle täglich. In Summe kamen seit vergangenem Freitag 18.887 Fälle hinzu. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt somit 212,2, nach 217,1 am Donnerstag. Österreichweit gelten 32.801 Menschen als aktiv SARS-CoV-2-positiv.

Weiter sehr hoch ist die Belastung der Intensivkapazitäten. 580 Menschen benötigen eine intensivmedizinische Versorgung, 45 mehr als vor einer Woche. Im besonders betroffenen Wien waren am Freitag 226 Schwerkranke auf den Intensivstationen, der Höchststand war mit 233 am Dienstag verzeichnet worden. In Niederösterreich benötigten 121 Covid-19-Patienten intensivmedizinische Versorgung, fünf weniger als beim bisherigen Rekordtag am Mittwoch. Das Burgenland wiederum meldete am Freitag den bisherigen Höchststand mit 26 Intensivpatienten.

Österreichweit lagen 2.394 Menschen im Krankenhaus, 22 weniger als am Donnerstag. Innerhalb der vergangenen Woche waren jedoch 100 Patienten hinzugekommen.

Den 2.702 Neuinfektionen standen am Freitag 3.509 neu Genesene gegenüber. Seit Beginn der Pandemie wurden in Österreich bereits 571.616 Menschen positiv getestet. 529.191 haben die SARS-CoV-2-Infektion überstanden.

Weiter am Steigen ist die Zahl der Todesopfer. Seit Donnerstag wurden 38 weitere gemeldet. In Summe starben bisher 9.624 Menschen an den Folgen einer Infektion, innerhalb der vergangenen Woche kamen 227 Tote hinzu. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie pro 100.000 Einwohner bereits 108,1 an den Folgen einer Infektion gestorben.

In den vergangenen 24 Stunden kamen 293.340 PCR- und Antigenschnelltests hinzu. Davon waren 76.482 aussagekräftige PCR-Tests, die Positivrate lag bei 3,5 Prozent. Im Schnitt wurden in der vergangenen Woche täglich mehr als 56.000 PCR-Abstriche analysiert – 4,8 Prozent fielen positiv aus.

Die meisten Neuinfektionen seit Donnerstag meldete Niederösterreich mit 531. In Wien, das zuletzt immer Werte über 1.000 vermeldet hatte, kamen in den vergangenen 24 Stunden 529 neue Fälle hinzu. Oberösterreich verzeichnete 458 Neuinfektionen, Kärnten 255, Tirol 242, Salzburg 234 und die Steiermark 227. Im Burgenland wurden 120 weitere Infizierte bestätigt, in Vorarlberg 106.

Exakt 1.397.538 Menschen in Österreich wurden bis Donnerstag laut den Zahlen des E-Impfpasses zumindest einmal geimpft. Sie entsprechen 15,7 Prozent der Gesamtbevölkerung. Von Mittwoch auf Donnerstag kamen 65.932 Stiche hinzu. Voll immunisiert wurden bisher 549.588 Menschen, die 6,2 Prozent der Bevölkerung ausmachen.

Von: apa

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