Die Zahl der Ansteckungen steigt weiter

229 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Österreich

Freitag, 28. August 2020 | 13:33 Uhr

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Österreich ist innerhalb der vergangenen 24 Stunden gesunken. Mit landesweit 229 Infizierten wurden im Vergleich zum Vortag mit 328 Ansteckungen weniger neue Fälle gemeldet. Laut Daten von Innen- und Gesundheitsministerium galten am Freitag 3.263 Personen als aktiv infiziert. 146 Personen befinden sich im Krankenhaus, davon 27 auf Intensivstationen.

Die meisten Neuinfektionen gab es erneut in Wien – allerdings in den vergangen 24 Stunden deutlich weniger als 100. In der Bundeshauptstadt kamen 70 aktive Fälle hinzu, in Oberösterreich 51, in der Steiermark 36 und in Niederösterreich 31. Zehn zusätzliche aktive Fälle verzeichnete Vorarlberg, sechs waren es in Kärnten. Die Datenbereinigung führte im Burgenland dazu, dass eine Neuinfektion weniger gab.

229 Neuinfektionen und 277 neu Genesene binnen 24 Stunden bedeute, dass die Zahl der aktiv Erkrankten erstmals wieder gesunken sei, um 48 auf 3.263, obwohl mehr getestet werde als je zuvor. Darauf machte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Freitag aufmerksam. Seit Donnerstag waren es demnach 14.701 Tests, seit Beginn der Coronakrise in Österreich bereits 1,147.944.

Die Zahl der Reiserückkehrer mit einer SARS-CoV-2-Infektion beginne leicht zu sinken. Die erhöhte Anzahl an Tests – alleine 14.000 freiwillige Untersuchungen bei Kroatien-Rückkehrern -, verschärfte Einreisebestimmungen und eine “große Zahl an gesundheitsbehördlichen Grenzkontrollen” würden Wirkung zeigen, so Anschober. Seit Ende Juli habe es rund eineinhalb Millionen solcher Kontrollen gegeben.

“Stabil mit leicht steigender Tendenz” sei die Zahl von Corona-Erkrankten in den Spitälern mit 146, davon 27 in intensivmedizinischer Betreuung. Lediglich ein Bruchteil der Kapazitäten sei damit ausgelastet. “Das und die nach wie vor vergleichsweise sehr geringe Zahl an Todesfällen sind die allerwichtigsten Zahlen der Entwicklung der Pandemie in Österreich”, so der Minister. Besorgniserregend seien hingegen die Zuwächse bei bestätigten Fällen in einzelnen Ländern Europas – Spanien mit einem Plus von rund 9.600, Frankreich plus 6.111 – und Südosteuropas.

Von: apa

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