Viel Geld für Drogen - Das illegale Geschäft blüht nach wie vor

24 Milliarden Euro Einnahmen durch Drogenhandel in der EU

Mittwoch, 06. Dezember 2017 | 16:35 Uhr

Der Drogenhandel ist nach Angaben von Europol der größte illegale Markt in der EU. Jährlich nehmen Kriminelle mindestens 24 Milliarden Euro mit Drogenhandel ein, wie aus einem am Mittwoch in Den Haag von Europol veröffentlichten Bericht hervorgeht. Mehr als ein Drittel der organisierten Verbrecherbanden sei in die Produktion und den Handel von verbotenen Substanzen verwickelt.

Mit den großen Profiten finanzierten die Banden auch andere kriminelle Aktivitäten, darunter auch Terrorismus, hieß es weiter. Cannabis und Kokain gehören nach wie vor zu den am meisten verbreiteten Drogen in der EU.

Bei der Herstellung der synthetischen Drogen und Substanzen stellten die Ermittler die schnellsten Veränderungen fest. So waren dem Bericht zufolge in den vergangenen fünf Jahren in der EU 620 neue sogenannte psychoaktive Substanzen entdeckt worden.

Stark zugenommen habe der Handel mit dem hochwirksamen Opiat Fentanyl, berichtet die Polizeibehörde. Allein seit 2016 seien 14 neue Drogen mit dem Stoff auf den Markt gekommen. Fentanyl ist Europol zufolge bis zu 10 000 mal stärker als Morphium. In Großbritannien waren in den ersten acht Monaten von 2017 bereits mehr als 60 Menschen nach dem Konsum der Droge gestorben.

Von: APA/dpa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

4 Kommentare auf "24 Milliarden Euro Einnahmen durch Drogenhandel in der EU"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
enkedu
enkedu
Universalgelehrter
7 Tage 15 h

und wohl a bei uns im steigen

werner66
werner66
Tratscher
7 Tage 21 Min

Legalisieren und Steuern kassieren, wie beim Glücksspiel. Da hat der Staat ja auch keine Hemmungen.
Aber das würde ja der Mafia schaden.

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Tratscher
6 Tage 7 h

ja genau legalisieren vor allem Kokain, Heroin, Crystal Meth und die ganzen Pillen für die Discothek! Dann kommt der Familienvater schnell auf andere Gedanken nachdem er sein Monatsgehalt bei den Slotmaschinen verspielt hat und macht sich so schnell keine Sorgen.
Und dass dann ein paar im Strassenverkehr oder auf der Arbeit etwas high sind macht ja nix, wird schon nix passieren.
Dem Gesundheitssystem machts auch nix, Dank der gestiegenen Steuereinnahmen.

giftzwerg
giftzwerg
Superredner
6 Tage 23 h

wenn die kontrollen es wollen findeten sie die droge genauso leicht  wie die käufer.

also wollen sie nicht oder sie verkaufen sie selber weiter

wpDiscuz