Was machte sie auf der Autobahn?

28-Jährige starb bei Unfall auf A4 im Burgenland

Dienstag, 31. Oktober 2017 | 13:12 Uhr

Treibstoffmangel hat in der Nacht auf Dienstag auf der Ostautobahn (A4) im Burgenland zu einem tödlichen Verkehrsunfall geführt. Nachdem beim Pkw der Sprit ausgegangen war, hatte sich ein Ehepaar aus Rumänien zu Fuß auf den Weg zu einer Tankstelle gemacht. Am Rückweg erfasste ein Schwertransport die Frau, die dabei ums Leben kam, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland.

Gegen 4.00 Uhr hatte der 29-jährige Lenker aufgrund des Spritmangels seinen Wagen laut Polizei ordnungsgemäß am Pannenstreifen der A4 abgestellt. Zusammen mit seiner 28-jährigen Frau ging er zur nächsten Tankstelle.

Beide waren in der Dunkelheit ohne Warnwesten unterwegs. Am Rückweg zum Auto kam es zwischen der Abfahrt Neusiedl am See und Parndorf zu dem Unglück: Ein vorbeifahrender Sondertransport, der mit Begleitfahrzeug unterwegs war, touchierte die Frau, die zu Boden geschleudert wurde.

Das eingetroffene Rettungsteam versuchte sofort, die 28-Jährige zu reanimieren. Der Notarzt konnte aber nur mehr ihren Tod feststellen.

Zum Unfallzeitpunkt hatte es laut Polizeiangaben leicht geregnet. Der Lenker des Sondertransportes dürfte den Zusammenstoß offenbar nicht bemerkt haben. Er wurde später von der Polizei angehalten, das Schwerfahrzeug sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt ordnete eine Obduktion der Leiche an. Der Lkw soll von einem Sachverständigen untersucht werden.

Von: apa