Das Geld soll an die Katastrophenschutzbehörde gehen

Acht Milliarden Dollar für Hilfe nach “Harvey” freigegeben

Mittwoch, 06. September 2017 | 19:22 Uhr

Das Unterhaus des US-Kongresses hat einem milliardenschweren Hilfspaket für die vom Hurrikan “Harvey” betroffenen Katastrophengebiete in den Südstaaten zugestimmt. Mit parteiübergreifender Mehrheit stimmten die Abgeordneten des Repräsentantenhauses am Mittwoch in Washington für staatliche Hilfen im Volumen von 7,85 Milliarden Dollar (rund 6,6 Milliarden Euro).

Nur drei Parlamentarier stimmten mit Nein, 419 votierten mit Ja. Mit dem Votum folgte das Repräsentantenhaus einer Bitte der Regierung von Präsident Donald Trump, der den Kongress um die Freigabe der Mittel gebeten hatte. Das Geld soll fast ausschließlich an die Katastrophenschutzbehörde Fema fließen.

Die zweiter Kongresskammer, der Senat, muss noch zustimmen. Dies wurde für die kommenden Tage erwartet. Das Weiße Haus hatte in seinem Antrag erklärt, bei den Geldern handle sich um eine “Anzahlung” für die langfristigen Kosten für den Wiederaufbau.

Der Sturm “Harvey” hatte besonders in Texas und in Louisiana gewütet. Die Schäden wurden vor allem durch Überschwemmungen verursacht, die Schäden gehen in die Milliarden.

Von: APA/ag.