Aggressives Fahrverhalten äußert sich in Form von dichtem Auffahren

Aggression im Straßenverkehr führt zu mehr Unfällen

Mittwoch, 31. Mai 2017 | 11:58 Uhr

Aggressionen im Straßenverkehr nehmen gefühlt zu und ärgern nicht nur die Mitmenschen. Denn laut einer neuen KFV-Studie geht entsprechendes Verhalten mit größerer Unaufmerksamkeit, häufigeren Fahrfehlern und somit auch vermehrter Unfallbeteiligung einher. Und das unabhängig von der jährlichen Kilometerleistung, wie es in einer Aussendung am Mittwoch hieß.

“Aggressives Fahrverhalten äußert sich meist in Form von dichtem Auffahren, dichtem Einscheren oder fehlendem Anhalten für Fußgänger an Zebrastreifen. Derartige negative Verhaltensweisen sind aber nicht nur unhöflich, sondern vor allem sehr gefährlich”, sagte Klaus Robatsch, Bereichsleiter Forschung und Wissensmanagement im KFV.

Dichtes Auffahren und Drängeln wird am häufigsten mit aggressivem Fahrverhalten assoziiert. Es ist aber auch jene Verhaltensweise, bei der im Rahmen der Untersuchung die größten Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung festgestellt wurden. Darüber hinaus löst es den größten Ärger aus. Übrigens weisen laut Studie Männer und Personen aus größeren Wohnorten höhere Aggressionswerte auf.

Von: apa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Aggression im Straßenverkehr führt zu mehr Unfällen"


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Dublin
Dublin
Universalgelehrter
22 Tage 2 h

…hier bei uns kann niemand micht mal richtig die Blinker betätigen…handy am Steuer…kein Sicherheitsabstand…täglich zu beobachten…kein Wunder dass es kracht… 🚑

hoffnung
hoffnung
Grünschnabel
22 Tage 3 h

Auch bei uns in Südtirol ist dieses Phanomän leider immer öfter zu beobachten. Jeder gegen jeden. Es spielt scheinbar keine Rolle mehr ob Auto-, Rad- oder Motorradfahrer. Neulich ging ich in Meran über den Zebrastreifen. Darüber hat sich ein herankommender Radfahrer mächtig geärgert. Die Stadtpolizei, die gerade in der Nähe Daten aufgenommen hat, hat das gar nicht erst interessiert. Bei dieser Entwicklung wären mehr und ständige Kontrollen dringent angebracht.

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