Opferbilanz entspricht in etwa dem Schnitt der letzten Jahre

Am Pfingstwochenende waren acht Verkehrstote zu beklagen

Dienstag, 22. Mai 2018 | 14:07 Uhr

Am Pfingstwochenende sind nach den vorläufigen Zahlen acht Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben gekommen. Das sind zwei Tote mehr als noch 2017 und doppelt so viele wie bei der niedrigsten Bilanz in den Jahren 2013 und 2016. Dennoch liegt man mit der aktuellen Statistik im Durchschnitt der vergangenen 15 Jahre und weit unter dem blutigsten Jahr 1979, als 45 Verkehrsteilnehmer starben.

In der gesamten Pfingstwoche 2018 verunglückten laut Innenministerium zehn Menschen im Straßenverkehr tödlich, im Vorjahr waren es 14 gewesen. Seit Jahresbeginn gab es auf Österreichs Straßen 136 Verkehrstote, im Vergleichszeitraum 2017 waren es 125 und ein Jahr davor 135 Verkehrstote gewesen.

In Wien forderte der Pfingstverkehr kein Menschenleben. Dennoch gab es am vergangenen Wochenende 28 Unfälle mit Personenschaden, bei denen 43 Menschen verletzt wurden. 29 Führerscheine wurden abgenommen. 11.233 Geschwindigkeitsübertretungen per Radar, Laser und Section Control registrierte die Exekutive. Dies resultierte in 10.519 Anzeigen und 704 bezahlten Organmandaten. Dazu kamen 72 Anzeigen wegen Alkohols am Steuer, von denen 38 Werte über 0,8 Promille betrafen.

Von: apa

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