Sturz von drei Metern in die Tiefe

Arbeiter ragte Kopf aus Gulli – Tödliche Kollision in Japan

Samstag, 25. Januar 2020 | 14:50 Uhr

Tragischer Verkehrsunfall in Japan beim Reinigen eines Abwasserrohrs: Als ein Arbeiter in der Provinz Aichi nach getaner Arbeit seinen Kopf aus einem Gulli ragte, wurde er von einem Auto erfasst. Der Arbeiter sei drei Meter in die Tiefe gestürzt und in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er in der Nacht zum Samstag seinen schweren Schädelverletzungen erlag, wie örtliche Medien berichteten.

Nach Angaben der Polizei hatte es am Ort des Unfalls, einer Kreuzung der Stadt Kariya, keine Absperrungen gegeben, die darauf hinwiesen, dass dort gerade gearbeitet wurde. Ein Wachmann sei zum Zeitpunkt des Unglücks gerade mit der Umleitung eines anderes Autos befasst gewesen. Der Vorfall ist ungewöhnlich, da im sicherheitsbetonten Japan normalerweise selbst an kleinsten Baustellen oft erstaunlich viele Wachleute und Absperrungen stehen.

Von: APA/dpa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Arbeiter ragte Kopf aus Gulli – Tödliche Kollision in Japan"


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Marisa
Marisa
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Was für eine Leichtsinnigkeit die Baustelle nicht sichtbar zu machen oder abzusperren, der arme Mann war wirklich zur falschen Zeit am falschen Ort.

Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Ohne Absperrung auf einer Straße aus einem Gulli zu steigen, grenzt wohl fast an Selbstmord!

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