Ein Beamter wurde auf ein Gespräch von Insassen aufmerksam

Ausbruch mit Geiselnahme aus Haftanstalt Innsbruck vereitelt

Mittwoch, 03. August 2016 | 17:37 Uhr

Zwei Insassen der Innsbrucker Justizanstalt haben offenbar einen Ausbruch mit Geiselnahme geplant. Der Coup konnte aber verhindert werden, weil ein Justizwachebeamter auf ein Gespräch des Duos aufmerksam wurde, erklärte Josef Schmoll von der Generaldirektion für Strafvollzug am Mittwoch.

Die beiden hatten sich in der Nacht auf Dienstag über ihre Pläne unterhalten. Der Justizwachebeamte habe das sofort gemeldet, wodurch das Vorhaben verhindert werden konnte, hieß es.

Einer der beiden Verdächtigen befand sich in der Innsbrucker Justizanstalt in Untersuchungshaft. “Und zwar wegen des Verdachts des schweren Raubes”, sagte Schmoll der APA. Der 50-Jährige wurde in einem speziellen Haftraum abgesondert.

Beim zweiten mutmaßlichen Ausbrecher soll es sich um einen 27-Jährigen handeln, der sich wegen verschiedener Eigentumsdelikte in Haft befinde. Das Haftende wäre 2025 gewesen. Er wurde jetzt in eine Hochsicherheitsanstalt verlegt.

Die beiden österreichischen Staatsbürger sollen geplant haben, Strafvollzugsbedienstete als Geiseln zu nehmen und auf diese Weise frei zu kommen. Details zum Plan wollte Schmoll nicht bekannt geben, da die Ermittlungen und die entsprechenden Einvernahmen im Laufen waren. Die Rechnung wäre aber nicht aufgegangen, betonte Schmoll, da die technischen Voraussetzungen der Justizanstalt dies nicht zugelassen hätten.

Von: apa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!


wpDiscuz