Muilenburg formulierte seine Anteilnahme in einem Brief

Boeing-Chef wendet sich in Brief an Fluggäste

Dienstag, 19. März 2019 | 09:28 Uhr

Nach dem Absturz zweier Boeing-Maschinen vom Typ 737 MAX hat sich Konzernchef Dennis Muilenburg an Fluggäste und Airlines gewandt. Das Unternehmen verstehe, dass Leben von der Arbeit abhingen, die bei Boeing verrichtet werde, schrieb Muilenburg in einem vom US-Konzern am Montag veröffentlichten Brief.

Aufgrund der Daten, die nach den beiden Abstürzen verfügbar seien, ergreife Boeing Maßnahmen, um die Sicherheit der 737 MAX absolut zu gewährleisten. Boeing kooperiere mit der US-Flugaufsicht, dem Verkehrsministerium und der Behörde für Verkehrssicherheit in allen Aspekten der Abstürze beider Maschinen. “Wir verstehen und bedauern auch die Schwierigkeiten, die unsere Kunden und Fluggäste dadurch haben, dass die Maschinen am Boden bleiben”, schrieb der Boeing-Chef zudem.

Bei den Abstürzen in Indonesien im Oktober und in Äthiopien vor rund einer Woche starben insgesamt 346 Menschen. Experten schließen nicht aus, dass eine Kontrollsoftware in den Maschinen ursächlich für die Abstürze waren. Dabei geht es vor allem um des Stabilisierungssystems MCAS. Es soll bei zu steilem Flugwinkel einen Strömungsabriss verhindern, indem es automatisch die Nase der Maschine absenkt.

Insidern zufolge untersucht das US-Verkehrsministerium, ob die FAA bei der Zulassung von MCAS Fehler gemacht hat. Experten stellen zudem infrage, ob Piloten ausreichend für das System geschult wurden. Boeing hat seinen Kunden empfohlen, die rund 350 betriebenen Maschinen vorerst am Boden zu lassen. Zuvor hatten nationale Behörden weltweit Startverbote für das Modell verhängt, das erst seit 2017 als Konkurrent für den Airbus A320 neo am Markt ist.

Von: APA/ag.

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

5 Kommentare auf "Boeing-Chef wendet sich in Brief an Fluggäste"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

Herr Muilenburg, ihr geschwafel interessiert niemanden.
Dass die Maschinen ein Problem haben, war ihnen schon längst bekannt, aber man hat die Flieger weiterfliegen lassen, ganz nach dem Motto, wird schon gut gehen, wohl aus Angst einen Imageschaden zu erleiden.

Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 3 Tage

Ausschweifende Rummrederei und sonst gar nichts.Zu den CVR und FDR Auslesugen auch nur oberflächliche und überhaupt nichts aussagende Bemerkungen.Wozu braucht es überhaupt die Testpiloten wenn die Maschinen  dann mit solchen Gebrechen zugelassen werden ??

Seppl123
Seppl123
Tratscher
1 Monat 3 Tage

strichpunkt vergessn?

Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 3 Tage

Abgesehen vom Hersteller sollte man sich wohl auch mal fragen warum kein einziger der Kunden vor der Anschaffung im Stande war die Gebrechen des neuen Musters aufzuspühren und von einem Ankauf gefälligst abzulassen ?? .Auch diese Tatsache ist viel mehr als nur bedenklich zu betrachten !!
Auch diese Antwort bleibt man den Passagieren bis heute immer noch schuldig.

oli.
oli.
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Den Brief und möchtegern Mitleid , bringt kein Leben mehr zurück .

Der Flieger wurde zu schnell auf den Markt gedrückt um mit Airbus mithalten zu können , trotz Fehler .
Nur der Gewinn zählt.

wpDiscuz