Umgebaute Schneekanone im Löscheinsatz

Brand in Müllverarbeitungsanlage in Linz

Donnerstag, 23. Januar 2020 | 11:30 Uhr

Eine Verpuffung hat am Mittwoch einen Brand in einer Müllverarbeitungsanlage in Linz ausgelöst. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Durch den Austritt von sehr viel Hydrauliköl und etwa 450 Litern Diesel entwickelte sich in kurzer Zeit eine immense Brandintensität, die es zu unterbinden galt. Das gelang mittels eines ferngesteuerten Löschunterstützungsfahrzeuges – einer umgebauten Schneekanone.

Ein Mitarbeiter war zu dem Zeitpunkt der Verpuffung in der Halle, er verließ diese aber rechtzeitig und wurde nicht verletzt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Berufsfeuerwehr und Betriebsfeuerwehr der voestalpine waren bereits im Einsatz, als die Exekutive eintraf. Ein aus einer umgebauten Schneekanone und einem fernsteuerbaren Raupenfahrzeug bestehender “Löschroboter” kühlte die Dachkonstruktion und verhinderte so einen Einsturz, wie die Feuerwehr berichtete.

Nach rund fünf Stunden war der Einsatz beendet. Eine Brandwache wurde abgestellt. Brandursache und Schadenshöhe standen vorerst nicht fest, weitere Ermittlungen wurden noch durchgeführt.

Von: apa

Kommentare

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1 Kommentar auf "Brand in Müllverarbeitungsanlage in Linz"


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Andreas1234567
Andreas1234567
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Hallo nach Südtirol,

da lacht das Feuerwehrlerherz, wie genial ist das denn? Eine Schneekanone auf ein Raupenfahrzeug schrauben und als Wasserspeier ferngesteuert in die verrauchte Halle fahren!

Gruss nach Linz und Gratulation zu dieser Idee

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