Bei Pokemon Go jagen die Spieler kleine Monster

Britische Polizei registrierte fast 300 Pokemon-Go-Vorfälle

Montag, 29. August 2016 | 17:08 Uhr

Seit Veröffentlichung von Pokemon Go Anfang Juli hat die Polizei in Großbritannien fast 300 Vorfälle im Zusammenhang mit dem Smartphone-Spiel registriert. Das berichtete die BBC am Montag unter Berufung auf eine eigene Umfrage bei allen Polizeidirektionen in England und Wales. Die Bandbreite reicht von Verkehrssünden, über Raub und Körperverletzung bis hin zu Sexualdelikten.

Insgesamt verzeichneten die Polizeidirektionen demnach 290 Vorfälle. Pokemon-Go-Spieler traten dabei sowohl als Täter, als auch als Opfer in Erscheinung. Immer wieder wurden beispielsweise Autofahrer dabei erwischt, wie sie hinter dem Steuer Pokemon Go spielten. Mehrere Spieler meldeten der Polizei, ihre Handys seien ihnen während des Spielens entrissen worden. In der Nähe von Liverpool erhielt die Polizei einen Anruf, weil Kinder bei der Jagd auf Pokemons auf Gräbern in einem Friedhof herumliefen. Eine Person habe sich an die Polizei gewandt, weil sie im Zusammenhang mit dem Spiel “sexuelle Angebote” erhalten habe.

Bei Pokemon Go jagen die Spieler kleine Monster, die sich scheinbar an realen Orten aufhalten. Zu sehen sind sie aber nur auf dem Handy-Display. Das Spiel wurde bereits millionenfach heruntergeladen.

Von: APA/dpa

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