Die Einsatzkräfte haben alle Hände voll zu tun

Buschbrände in Kalifornien wüten weiter

Sonntag, 08. Juli 2018 | 07:47 Uhr

Bei starker Hitze und Trockenheit in Kalifornien kämpfen tausende Feuerwehrleute gegen dutzende Buschbrände an. Hunderte Häuser waren in dem Westküstenstaat von Flammen bedroht, in mehreren Regionen wurden Wohngebiete evakuiert. In Nordkalifornien, wo nahe der Grenze zu Oregon eine Fläche von 88 Quadratkilometern zerstört wurde, stießen Feuerwehrleute in einem ausgebrannten Haus auf eine Leiche.

Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown rief in den gefährdeten Gebieten den Notstand aus. Im Raum Santa Barbara hatte ein Buschfeuer am Freitag hunderte Anrainer in die Flucht geschlagen, einige Häuser brannten ab. Doch dank eines Großeinsatzes der Feuerwehr konnte noch Schlimmeres verhindert werden. Der Brand sei nun zu 80 Prozent eingedämmt, teilte die Feuerwehr am Samstagabend (Ortszeit) mit.

Ende 2017 wütete in dieser Region der flächenmäßig größte Buschbrand in der Geschichte des US-Bundesstaates. Die Flammen des sogenannten Thomas-Feuers in den Bezirken Ventura und Santa Barbara nördlich von Los Angeles zerstörten eine Fläche von mehr als 1.106 Quadratkilometern.

Von: APA/dpa

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