Laut einer Studie ist die Ansteckungsgefahr drinnen am höchsten

Corona-Infektionsgefahr in geschlossenen Räumen stark erhöht

Dienstag, 18. August 2020 | 06:40 Uhr

Die Gefahr einer Corona-Infektion ist in geschlossenen Räumen nach bisherigen Erkenntnissen im Vergleich zu an der frischen Luft extrem erhöht. Konkrete Zahlen dazu gibt es bisher aber noch nicht. Das lasse sich auch nicht so genau beziffern, erklärte eine Sprecherin des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI).

Der frühere Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosole in der Medizin, Gerhard Scheuch, verwies aber auf eine Studie aus China, nach der von 318 untersuchten Ausbrüchen mit drei oder mehr Infektionsfällen Anfang des Jahres nur ein einziger im Freien stattgefunden hatte. In fast 80 Prozent der Fälle steckte der Erkrankte andere Menschen zu Hause an, schreiben die Forscher. Ansteckungen gab es auch in Verkehrsmitteln und etwa beim Einkaufen.

Hintergrund ist, dass als wichtiger Übertragungsweg von Sars-CoV-2 sogenannte Aerosole, Mischungen winziger Teilchen in der Luft, gelten. Daneben gibt es aber auch andere Möglichkeiten der Virenübertragung, etwa als Schmierinfektion. Und auch bei Aerosolen lassen sich schwer pauschale Aussagen treffen. So macht es beispielsweise einen Unterschied, ob der Raum über offene Fenster, eine eingebaute Lüftungsanlage oder gar nicht belüftet wird. Eine weitere Rolle kann spielen, ob ein paar Menschen still in einem Raum vor sich hinarbeiten oder mehrere – etwa in einer Bar – laut sprechen, grölen oder singen.

Von: APA/dpa

Kommentare

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3 Kommentare auf "Corona-Infektionsgefahr in geschlossenen Räumen stark erhöht"


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Lana77
Lana77
Superredner
1 Monat 6 Tage

Der gonze erste Absatz isch a totaler Widerspruch in sich.
Laut Erkenntnissen isch die Unsteckung höher, es gib ober kuane Zohln, kuane Beweise, losst sich nit genau verifiziern??
Wellt es die Leit lai mear für blöd verkafn ?? 🤦🏻‍♂️

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Es ist zum Haare raufen:

„Das Contact-Tracing basiert auf einer
fehlerhaften Studie

ETH-Forscher zeigen: Coronavirus-Infizierte
sind bis zu 5 Tage vor den ersten Symptomen ansteckend. Das macht die
Eindämmung der Pandemie schwieriger.“

https://nzzas.nzz.ch/wissen/corona-contact-tracing-basiert-auf-fehlerhaften-studie-ld.1571429?reduced=true

Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
1 Monat 5 Tage

Ich kann es nicht mehr hören.

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