Auch Toskana, Kampanien und das Aostatal werden orange

Corona – Südtirol keine “rote” Zone mehr

Freitag, 04. Dezember 2020 | 20:40 Uhr

In vielen Teilen Italiens verbessert sich die Corona-Situation allmählich und der Druck auf die Krankenhäuser sinkt. Deshalb kündigte die Regierung in Rom am Freitag an, die Zahl der Roten Zonen mit strikten Ausgangsbeschränkungen stark zu reduzieren. Wie die Nachrichenagentur Adnkronos berichtete, wird ab Sonntag nur noch die Region Abruzzen rot sein. Vier Gebiete, darunter die Provinz Bozen (Südtirol), wechseln in die weniger strenge Risikozone orange.

Von der Lockerung betroffen sind weiters die Toskana, Kampanien und das Aostatal. Insgesamt gibt es in Italien drei Corona-Risikozonen. In Gelben Zonen gelten die geringsten Sperren.

Um Fortschritte im Kampf gegen die zweite Virus-Welle nicht wieder zu gefährden, hatte die Mitte-Links-Regierung für die direkte Weihnachtszeit bis ins neue Jahr verschärfte Reisebeschränkungen für alle Bürger erlassen. Diese gelten weiter, genau wie die nächtlichen Ausgangsverbote. Aber vorher haben viele der 60 Millionen Italiener und Italienerinnen erstmal etwas mehr Freiheit – auch um Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Dazu hatte Premier Giuseppe Conte die Bürger am Donnerstagabend bei einer Ansprache ausdrücklich ermuntert.

Am Freitag registrierten die Behörden in dem Mittelmeerland gut 24.000 Neuinfektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus in 24 Stunden. Das waren rund 4000 weniger als Freitag vor einer Woche. Allerdings blieb die Zahl der Toten hoch. Es starben innerhalb eines Tages in Italien 814 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19.

Von: dpa

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!


wpDiscuz