42 Südtiroler Gemeinden betroffen

Dauerzählung der Bevölkerung und der Wohnungen 2022 läuft an

Montag, 03. Oktober 2022 | 10:18 Uhr

Bozen – Seit 2018 wird die Volkszählung alljährlich und nicht mehr wie bisher alle zehn Jahre durchgeführt und bezieht dabei aber nur mehr eine Stichprobe von Gemeinden und Haushalten ein. 2022 sind 42 Südtiroler Gemeinden und rund 13.500 Haushalte betroffen. Das diesjährige Bezugsdatum der Zählung ist der 2. Oktober.

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Folgende Gemeinden fallen heuer in die Stichprobe: Ahrntal, Algund, Auer, Bozen, Brixen, Bruneck, Burgstall, Enneberg, Eppan a.d.W., Feldthurns, Gais, Gargazon, Kaltern a.d.W., Kastelruth, Klausen, Kuens, Kurtatsch a.d.W., Lana, Laurein, Leifers, Mals, Marling, Meran, Mölten, Natz-Schabs, Neumarkt, Olang, Percha, Pfatten, Rasen Antholz, Salurn a.d.W., Sand in Taufers, Schenna, Schlanders, St. Lorenzen, Sterzing, Taufers i.M., U.l.Frau i. W.-St. Felix, Ulten, Villnöß, Völs am Schlern und Wengen.

Das neu ernannte Landeszählungsamt, das im Landesinstitut für Statistik (ASTAT) angesiedelt ist, koordiniert und kontrolliert die ordnungsgemäße Durchführung der Zählungstätigkeiten und unterstützt die Gemeinden in den einzelnen Phasen der Zählung. Den Bürgerinnen und Bürgern stellt das ASTAT für die gesamte Dauer der Zählung eine gebührenfreie Nummer (800.649.122) zur Verfügung.

Im Allgemeinen Zählungsplan sind verschiedene Ausfüllmöglichkeiten vorgesehen: Jene Haushalte, die ein personalisiertes Informationsschreiben des ISTAT mit den Zugangsdaten zum Online-Fragebogen erhalten, sollen den Fragebogen möglichst selbstständig über Internet ausfüllen oder können sich auch an den Bürgerschalter der Gemeinde wenden. Jene Haushalte, die einen nicht-personalisierten Brief erhalten, werden von einem Erhebungsbeauftragten der Gemeinde befragt.

Das ISTAT bzw. das ASTAT sind gesetzlich zur Durchführung dieser Erhebung und der Haushalt zur Auskunft verpflichtet. Die gesammelten Informationen unterliegen dem Datenschutz und dem statistischen Geheimnis. Die Ergebnisse der Erhebung werden in zusammengefasster Form verbreitet, weshalb Rückschlüsse auf die Personen, auf die sich die Daten beziehen, ausgeschlossen sind.

Dank der gemeinsamen Nutzung der erhobenen Informationen und der Daten aus Verwaltungsdatenbanken können durch die Dauerzählung der Bevölkerung die wichtigsten Merkmale der Wohnbevölkerung und ihre sozio-ökonomischen Bedingungen geliefert werden. Die Informationen dienen den öffentlichen Entscheidungsträgerinnen und -trägern (Staat, Region, Provinz, Gemeinde), Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, Körperschaften und Organisationen zur sinnvollen Planung ihrer Aktivitäten und Projekte, zur Erbringung von Dienstleistungen an die Bevölkerung und zur Überwachung von getroffenen Maßnahmen und Eingriffen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare
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brutus
brutus
Superredner
2 Monate 6 Tage

Wozu eine Zählung! Sind Wohnsitzbescheinigungen, Familienbögen und Gebäudekataster inkl. GIS nicht schon Daten genug???

Calimero
Calimero
Universalgelehrter
2 Monate 6 Tage

@ brutus

Nein, das ISTAT bzw. das ASTAT müssen überall hineinschnüffeln, das ist ihre Aufgabe.

Queen
Queen
Superredner
2 Monate 5 Tage

In Zeiten von Pec, Spid, eeve und Isee, müsste doch schon alles in euren Archiven liegen? Wieso wieder zusätzlichen Papierkram und Fragen ? Arbeitsbeschaffung?

pingoballino1955
pingoballino1955
Superredner
2 Monate 5 Tage

Solche unnützen Papierkriege sind wichtig um festzustellen,dass die Einen nicht verstehen,was die Anderen tun.

HansPl
HansPl
Grünschnabel
2 Monate 6 Tage

Unglaublich, wir als Bürger sind durchsichtig, wieso dann eine Zählung die auf eigenen Zahlen erfolgt?

ieztuets
ieztuets
Superredner
2 Monate 5 Tage

Statistikamt isch seeehr wichtig damit man erhebt wos man eh schunn woaß!

brunner
brunner
Universalgelehrter
2 Monate 5 Tage

Ganz einfach….die Einheimischen sterben aus…..

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