International Overdose Awareness Day

Diskriminierung kann für Drogenabhängige tödlich sein

Mittwoch, 31. August 2022 | 07:00 Uhr

Bozen – Am 31. August findet der International Overdose Awareness Day statt. Ziel des Gedenktags ist es, Stigmatisierungen von Drogenabhängigen und Überdosierungen aufzuzeigen. Zu diesem Anlass hat das Forum Prävention Materialien vorbereitet, die auf den sozialen Medien verbreitet werden. Die Titel und Grafiken werden dabei von einer internationalen Kampagne übernommen, die Botschaften aber an den Südtiroler Kontext angepasst.

Unter anderem greift die Kampagne Themen wie Drugchecking auf: Damit ist die Analyse von Substanzen auf ihre Inhaltstoffe gemeint.

Drugchecking ist eine erprobte Möglichkeit um Drogenabhängige, aber auch Gelegenheitskonsumenten zu schützen. Überdosierungen werden dadurch vorgebeugt. Das Forum Prävention regt an, das Modell auch für Südtirol zu übernehmen.

Mit ein Grund, warum Drogenabhängige an einer Überdosis sterben, ist die gesellschaftliche Stigmatisierung. Spritzentausch ist ein Angebot für Drogenabhängige, das nachweislich Todesfälle verringert. In Südtirol gibt es nur wenige solcher Angebote, da sie von Bevölkerung und Politik kaum mitgetragen werden. Drogenabhängige werden stigmatisiert und diskriminiert.

Prävention von Überdosierungen beginnt bei Toleranz. Aber auch ausreichendes Wissen kann helfen. Was ist zu tun, wenn es zu einem drogenbedingten Notfall kommt? In Südtirol sind derartige Informationen allerdings kaum einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich. Auch das soll sich mit dem International Overdose Awareness Day ändern.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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18 Kommentare auf "Diskriminierung kann für Drogenabhängige tödlich sein"


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N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 3 Tage
Je konservativer eine Gesellschaft wie die der Südtiroler um so mehr wird Drogensucht unter den Teppich gekehrt. Man will sie nicht wahr haben, belegt die Drogensucht mit Vorurteilen und stopft sie in der Diskussion mit Unwissenheit. Südtirol ist dafür ein Paradebeispiel! Anstatt anzumerken das Drogen in der breite der Gesellschaft angekommen ist, wird immer noch getan wie wenn es sie bei uns nicht gäbe. Deutlich zeigt sich dies im unützen und nicht geeignetem Aktionismus der Politik und Staatsorgane. Dies alles ist Diskriminierung von Drogensucht, einer Krankheit und nicht Anerkennung eines Faktes dem man sich dringendst anehmen müsste. Flyer zu verteilen… Weiterlesen »
SilviaG
SilviaG
Superredner
1 Monat 3 Tage

@ng
ich habe nie jemand konsevativeren wie dich gesehen. Meine ältesten Verwandten sind weltoffener

Savonarola
1 Monat 2 Tage

N. G.

Drogen sind höchstens in einer dekanten Welt wie der westlichen Gesellschaft angekommen, die beherrscht wird von Konsumismus, Spaßgesellschaft, Hedonismus, Depression, Tumoren, Schlaganfällen, Herzinfarkten,Alkoholismus, Übergewicht, Pornographie, Trash-TV, Materialismus und Nihilismus.

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 2 Tage

@SilviaG Du bist ein NoGo an Hate Speech!

SilviaG
SilviaG
Superredner
1 Monat 2 Tage

ng, wieso, ich lobe gerade meine greise Verwandtschaft iher Weltoffenheit wegen!

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 2 Tage

@SilviaG Wer sich ärgert das er 3 mal nach Bruneck, in die so grosse Stadt “musste” , sollte nicht von Weltoffenheit sprechen. Grins
Sei froh das du mal Leute siehst!
Deine Weltoffenheit beschränkt sich aufs Thema Covid und da nur um Bereich Telegram Wissen! Also erzähl hier nicht was von fortschrittlichem Denken wenn man aus dem Mittelalter kommt!
Auserdem war dein Kommentar wie ausschließlich immer, nur ein rein persönlicher Angriff auf mich und hatte mit der Sache nichts zu tun. Wo war dein Argument? In welchem Satz, vin den beiden stand dein Argument für oder gegen?

SilviaG
SilviaG
Superredner
1 Monat 2 Tage

@ng
Mein Argument ist, (subjektiv aber von allen hier unterstützt) dass du einfach nur Schwachsinn verbreitest.
Bruneck ist werder eine große Stadt, noch besuchenswert.
Winke doch mal zurück, wenn ich zu dir hoch winke

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 2 Tage

@SilviaG Jo, hab gesehen, 5 Likes von Schwurblern die mich aus dem Grund nicht mögen. Kompliment! Grins
PS: Die Ironie mit Bruneck hat die Frau von Welt nicht verstenden. Urkomisch!

Rudolfo
Rudolfo
Tratscher
1 Monat 2 Tage

@SilviaG..wenn man wegen einem Kleidchen, oder war es doch eine Hausfrauen Kittelschürze, gleich mehrfach nach Bruneck fahren muss, kann es sich nur um einen dörflichen Flecken handeln. Übrigens (Groß) Städte beginnen bei 100.000 Einwohnern. Auch in Italien.

Rudolfo
Rudolfo
Tratscher
1 Monat 2 Tage

@SilviaG..Allen ? Von mir wird Deine Meinung nicht unterstützt und ich benötige auch keine/n Pressesprecher*in.

Rudolfo
Rudolfo
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Gerade jetzt erst hat es bei mir Älteren👴 klick gemacht. Du meinst mit “Allen” wahrscheinlich alle Diejenigen, welche “von hier” sind.

SilviaG
SilviaG
Superredner
1 Monat 20 h

Zuerst redest du Gendergerecht daher und auf einmal gibt es Geschlechtershaming weil Frau automatisch eine Hausfrauenschürze tragen soll laut dir? Ja was denn nun?

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 17 h

@SilviaG Dann denk mal genau darüber nach wie das gemeint ist! Grins
Schwere Kost?

AlterSchwede
AlterSchwede
Tratscher
1 Monat 3 Tage

Diskriminierung wird nie die richtige Reaktion auf ein Problem sein, in keinem Bereich. Umgekehrt sollte man aber gut aufpassen wie weit man mit künstlich erstellter und vorgegaukelter Tolleranz geht, denn in manchen Fällen könnte diese kontraproduktiv sein… Zum besseren Verständnis: es gibt Menschen die brauchen, für die eigene Problematik, sehr viel Mitgefühl und andere brauchen einen energischen “Weckruf” da Mitgefühl nichts mehr bringt…

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 2 Tage

Du weißt das wur vin euner Krankheit sprechen die nicht verhindert werden kann?

Staenkerer
1 Monat 2 Tage

tjo, und wos soll man tien?
wie soull man offn redn?
do ischs holt a wie ba vielen ondern, wer nit dafür isch und sich getraut des zu sogn werd ba den thema a ins schubladl der gegner und diskriminierer gsteckt!

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 2 Tage

Wi du definitiv hin gehöhrst!

Entequatch
Entequatch
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Inwieweit werden deogensüxhtige diskriminiert? Bei gesetzesbrüxhe wird genau diese gruppe in schutz genommen.. vermindert zurexhnungsfähig…. wer von den drogen weg will gibt es zahlreixhe Unterstützung: gratis methadon, terapie etc. Ein muss ich allerdings eingestehen, von einem drogenabhängign arzt will ich auf gar keinem dall betreut werden, in einem taxi wo der fahrer unter drogen ink. Alkohol steht steige ich auch nicht ein

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