Insgesamt gibt es vier bestätigte Fälle und vier Verdachtsfälle

Drei an Masern erkrankte Kärntner stationär im Klinikum

Freitag, 12. April 2019 | 12:32 Uhr

Bis Freitagmittag sind in Kärnten vier bestätigte Masernfälle und vier weitere Verdachtsfälle gemeldet worden. Im Krankenhaus mussten drei Masernpatienten stationär behandelt werden, sagte eine Sprecherin des Klinikum Klagenfurt zur APA. Bei den bestätigten Fällen handelte es sich um zwei Buslenker, eine Studentin und ein vierjähriges Kind.

Eine Supermarktkassiererin aus Ferlach galt offiziell entgegen früherer Angaben der Landesregierung als Verdachtsfall. Eine Laborbestätigung für ihre Erkrankung war noch ausständig. Bei den drei weiteren Verdachtsfällen handelte es sich um eine erwachsene Person und zwei Kinder, hieß es in einer Aussendung des Landespressediensts.

Die erkrankten Busfahrer hatten am Mittwoch für einen mehrstündigen Stopp des öffentlichen Verkehrs in Klagenfurt gesorgt. Der Impfstatus der Lenker wurde überprüft, die Busse desinfiziert. Wegen eines möglicherweise infizierten Zehnjährigen, Nachwuchsspieler beim Eishockeyklub KAC, wurden dort Trainings ausgesetzt, außerdem blieb eine Schule, das Lerchenfeldgymnasium, am Freitag geschlossen.

Beim Klagenfurter Fußballverein SV Donau hat man sich entschieden, die Trainings und Spiele des Nachwuchses in den nächsten zwei Wochen abzusagen. Masern-Verdachtsfälle gebe es vorerst keine, widersprach der sportliche Leiter, Raphael Thun Hohenstein, auf APA-Anfrage Meldungen über mehrere Verdachtsfälle. “Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme.” Es gebe Kinder, die aufs am Freitag geschlossene Lerchenfeldgymnasium gehen, und viele Kinder mit Migrationshintergrund, die teilweise erst ein Jahr in Österreich sind. In der trainingsfreien Zeit soll der Impfstatus der Kinder überprüft werden und natürlich gelte es, eine Verbreitung der Masern zu verhindern.

Auch der Fall eines an Masern erkrankten Volksschulkinds beschäftigt die Vorarlberger Landessanitätsdirektion weiter. Die betroffene Volksschule in Göfis (Bez. Feldkirch) wurde geschlossen und wird derzeit desinfiziert. Bis auf die Direktorin sei keine der Lehrpersonen nachweislich geimpft, für diese gelte eine 18-tägige Quarantäne, so die Vorarlberger Gesundheitsbehörden. Bisher weiß man nicht, wie sich das Kind angesteckt hat. Derzeit werde der gesamte Kreis an Kontaktpersonen auf seinen Impfstatus überprüft.

Von: apa

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1 Kommentar auf "Drei an Masern erkrankte Kärntner stationär im Klinikum"


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Superredner
8 Tage 5 h

Ich bin ein Befürworter der Impfung.
Meine Kinder habe ich beruhigt durchimpfen lassen.
Aber was ich da lese ist leicht übertrieben🤤

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